Iss – oder bleib dick.

Ich finde, die Diät-Ideen, die es so gibt, gehen von einem falschen Ansatz aus. Iss, was dir schmeckt, aber bewusst, oder gleich nur die Hälfte. Oder: Verzichte nach 18 Uhr auf alles, und wenn das nicht geht, dann zumindest auf die Kohlenhydrate. Etc. – Ist doch alles Killefitz!

Da wir uns unser Essen i.d.R. nicht mehr im Angesichte unseres Schweißes erarbeiten und es auch nicht erjagen müssen, wie unsere aussterbenden Erd-Untermieter, hauen wir uns das Zeug nur so rein, und zwar mehr, als wir beim Sitzen wieder von den Rippen schwitzen (und wieder zeigt sich, dass nicht alles, was sich reimt,  gut ist).

Daher plädiere ich für ein neues Konzept. Ein Hersteller sollte so etwas wie Astronauten-Nahrung auf dem Markt bringen. Also etwas, das in möglichst kompakter Form alles beinhaltet, was wir zum Überleben benötigen. Mit dem kleinen Haken, dass das Zeug wie Brechmittel schmecken muss.

Der Sinn ist klar. Ich würge das Zeug runter, weil ich nicht verhungern will, esse aber nur so viel, dass ich nicht kotz** muss. Zusätzlich dazu noch ein wenig Sport treiben und nach einem halben Jahr ist der Adonis-Körper fertig.

Wenn das Zeug dann zudem aus den USA kommt, kannst du es hierzulande für das 500-fache seiner Produktionskosten verhökern und bist ein gemachter Mann. Bin gespannt, wann Astro-Würg-Food den Markt erobert…

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2 Antworten zu “Iss – oder bleib dick.

  1. Was sagt uns diese Eloge?
    In erster Linie, dass Du offensichtlich nicht kochst, Dich auch ansonsten nicht um die Frage kümmerst, wo das Essen, das Du Dir reinschiebst, herkommt und wie das mit dem Erbrechen funktioniert!
    „Ich würge das Zeug runter, weil ich nicht verhungern will, esse aber nur so viel, dass ich nicht kotz** muss“.
    Wenn Du kochen würdest, müsstest Du nicht verhungern, wüsstest über Qualitäten und Verwendungsmöglichkeiten Bescheid, und am Ende wärde Dir auch klar, dass Du das, was Du einmal gegessen hast, nicht deshalb erbrichst, weil es unangenhm schmeckt.
    Vielleicht sollte das ein Anlass für Dich sein, Dich doch mal um „Dein tägliches Brot“ besser und vor Allem selbst zu kümmern und damit zugleich Deiner Herzdame Freizeit zu schaffen…

  2. Lieber Quirl,

    ich weiß nicht, ob du weißt, dass nicht alles so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. 😉

    Nicht kochen zu können oder zu wollen, stellt in meinem Augen keinen Grund dar, mich nicht auf meine Weise „kritisch“ über den Diäten- respektive Körperwahn zu äußern…

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