Eidesstattliche Versicherung

Ich erkläre hiermit, dass ich zu keiner Zeit einen Kommentator dieses Blogs – ungeachtet dessen, ob er sich mit seinem richtigen Namen, einem falschen Namen oder einem Pseudonym angemeldet hat – anhand seiner IP-Adresse zu identifizieren versuchen werde, um ihn als Privatperson für seinen Kommentar – wie auch immer dessen Inhalt sein mag – zur Rechenschaft zu ziehen. 

Sollte ein Kommentar in meinen Augen unterhalb des niedrigen Niveaus dieses Blogs liegen, dann werde ich ihn entweder entsprechend kommentieren oder löschen.

Kein Kommentator dieses Blogs wird von mir zu irgendeiner Zeit denunziert, seine Reue ignoriert und sein Vergehen von mir unbarmherzig bestraft.

(via: Basic Thinking)

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6 Antworten zu “Eidesstattliche Versicherung

  1. Nunja, zum eigentlichen Anlaß dieses Posts und meiner persönlichen Meinung dazu werde ich mich hier nicht äußern, da ich für Blogwerk arbeite und nicht der nächste sein möchte, der diese Woche wegen eines Blogkommentars rausfliegt.

    Robert Basic liegt ziemlich richtig, aber ob er nicht nur wieder gut machen will, was er selbst in mindestens ebenso dummr Art vor einigen Tagen über Burks und dessen polizeiliche Heimsuchung geschrieben hat? (Und nein, das mit dem „Experiment“ glaube ich ihm nicht).

    So edel Deine „eidesstattliche Versicherung“ oben allerdings auch ist – ich würde so etwas nicht versprechen. Ich hatte infolge von verleumdenden Kommentaren im Forum meines damaligen Arbeitgebers ebenfalls massiven Ärger mit demselben – er ist deshalb auch nicht mehr mein Arbeitgeber. Zudem zog der Kommentator in ungehöriger Weise über mir nahestehende Dritte her. Und natürlich verwendete er Phantasienamen. Ein freiberuflicher Kollege tat dasselbe, hetzte mit.

    Im Gegensatz zu der Lage in diesem Fall war Derartiges bei meinem Arbeitgeber in den Foren untersagt. Dennoch blieben die Kommentare der beiden online. Und wenn ich nicht über die IP den Urheber hätte ermitteln lassen, hätte er nie aufgehört. Der Helfer hat bis heute nicht aufgehört, nur ist es zu umständlich, in ein anderes Land zu klagen.

    Seit diesem Vorfall sehe ich das etwas anders und würde nie „nie“ sagen. Doch selbst da habe ich nicht den Namen des polizeilich ermittelten Schmierfinken veröffentlicht. Aber ja: ich habe das erste Mal im Leben Strafanzeige erstattet und würde das wieder tun, wenn jemand mir meinen Job neidet und mich mit dem Holzhammer aus demselben befördern will.

    Es gibt Leute, die von Beruf Sohn sind, Langeweile haben und gerne Leute aus dem Job kicken, weil sie nachts um 3 schlafen statt besoffen in Blos oder Forn zu kommentieren. Das heißt aber nicht, daß man sich das gefallen lassne muß.

  2. @DL2usw.: Ist ja eine furchtbare Geschichte, die Du da erzählst und sicherlich auch ein verachtenswürdiger Vorgang. Passt aber im Beispiel überhaupt nicht zu demjenigen Kommentar, wegen dem jemand dieser Tage seinen Job verloren hat.

    Das Entscheidende am hier diskutierten Hogenkamp-Desaster ist der konkrete (!) Kommentar, nicht die Frage, wie man ganz grundsätzlich mit beleidigenden oder bedrohlichen Kommentaren umgeht. Da wird man schnell Konsens finden.

    Nur: Der Kommentar des Gekündigten war gar nicht einer von dieser Sorte!

  3. Dieter, das weiß ich. Ich schrieb ja oben, ich werde zu dem konkreten Fall mich nicht äußern, und auch, warum.

    Mein Kommentar bezieht sich nur auf das, was der Inhaber dieses Blogs da oben schrieb, nämlich daß er „nie“….. Das würde ich nicht sagen, allerdings habe ich auch im erwähnten Fall den Täter nicht geoutet.

    Achja, da oben sollten noch ein paar URLs korrigiert werden, um die Sache zu anonymisieren.

  4. @DL2MCD: Zu Robert aeussere ich mich mal nicht – der muss selbst wissen, was er tut. Zu deiner Geschichte kann ich nur sagen, dass mir das sehr leid tut, was dir widerfahren ist. Wenn ich dich aber richtig verstanden habe, dann liegt dein Fall etwas anders als derjenige, auf den meine „Eidesstattliche Versicherung“ eine Reaktion ist. Daher bleibe ich bei meinem Standpunkt: Gefaellt mir etwas nicht, dann wird es entsprechend kommentiert oder fliegt raus.

    Natuerlich darf man nicht tatenlos zusehen, wenn jemand versucht, einem den Ruf zu ruinieren. Wenn es kriminelle Ausmasse annimmt (z.B. wenn Verleumdungen etc. auf anderen Blogs veroeffentlicht werden), dann muss man dem einen Riegel vorschieben. Aber das ist ja eine ganz andere Geschichte.

    Mit meiner „EV“ wollte ich Solidaritaet mit dem Herrn signalisieren, der in meinem Augen nichts Schlimmeres gemacht hat, als was Stefan Raab tagtaeglich vor einer breiten Masse tut – und dafuer bejubelt wird (und sogar noch einen Bambi einsackt). Im Prinzip hat er sogar nichts anderes gemacht, als was ich mir auf meinem Blog auch erlaube: Er hat sich ueber jemanden lustig gemacht. Der Kommentar war m.E. voellig harmlos! Dass man so ausflippt, weil man „im eigenen Haus“ aufs Korn genommen wird, dann 2 Tage lang darueber sinniert, wie man angemessen reagieren sollte, nur um dann voellig unverhaeltnismaessig zum finalen Gegenschlag auszuholen… Sorry, da ist jemand uebers Ziel hinausgeschossen. Und wenn ich mir die letzten Aeusserungen des Herrn H. so ansehe, dann scheint er das auch zu merken. Der jetztige Schmusekurs kommt aber leider etwas spaet…

    Ich will mich hier nicht verlieren und auch nicht das wiederkaeuen, was andere vor mir schon gesagt haben. Daher nochmal: Schreibt, was ihr wollt. Wo die Schmerzgrenze ist, entscheide ich. Zumindest auf meinem Blog. Mit Kanonen auf Spatzen werde ich aber auch in Zukunft nicht schiessen!

  5. @ Dieter: Ich denke, wir haben einen sehr aehnlichen Standpunkt. Der Kommentar war naiv-duemmlich, die Reaktion war ueberzogen, die Konsequenzen sind fuer alle Beteiligten unangenehm. Ich kann mir vorstellen, dass neben mir noch viele andere Blogger/Surfer in Zukunft darauf verzichten werden, bestimmte Seiten anzusteuern bzw. dort Kommentare zu hinterlassen. Wer bei solchen Kleinigkeiten schon so aus der Rolle faellt, was macht der erst mit Lausebuben, die Klingelmaeuschen spielen…?

  6. Genau. Das Risiko ist groß.

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