Monatsarchiv: November 2008

Menschliches, Allzumenschliches

Alle Medizin-Studenten, Nacktscanner-Befürworter und bestimmt auch einige Dexter-Fans werden sich nun ein Loch in den Kopf freuen. Auf der Seite Visiblebody.com hat man nämlich die Möglichkeit, den menschlichen Körper bis auf die Knochen kennenzulernen…

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bzw. ihn in Frankenstein-Manier Stück für Stück zusammenzusetzen…

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Darüber hinaus gibt es noch jede Menge anderer Features, die aufzuzählen ich aber zu faul bin. Da ich die Seite aber wirklich gut und empfehlenswert finde, und zudem bald (bestimmt) zum Sonderbotschafter des Europarats für Lehr-, Lern-, Forschungs- und Wissensangelegenheiten ernannt werde, folgt an dieser Stelle ein kurzer Info-Spot:

Wissen vermittelt. Auftrag ausgeführt. Das war’s. Schönes Wochenende.

(via: Makezine)

(Eigen-)Werbung

Gestern ist auf der Chain-Community der Countdown für den Start von MANOA abgelaufen. Da die Resonanz nicht sehr hoch war, verschwindet das Projekt nun erst einmal wieder in meiner Schublade – und zwar so lange, bis die Welt reif dafür ist.

Jedenfalls: Seit sich MANOA verabschiedet hat, um einen Dornröschenschlaf zu halten, ist die Community-Seite oben rechts etwas … leer-lastig. Man könnte fast sagen, ein Quadrant ist in einem weißen Loch verschwunden.  

Wer diesen im Meer der Chain-Community aufgetauchten Moby Dick, diese im Paradies der Chain-Community unnütze Friedenstaube, diesen in der warm-bunten Welt der Chain-Community wildernden Yeti, mit seinem Werbebanner oder Ähnlichem erlegen möchte, ist hiermit herzlichst zu Kaffeee und Kuchen dazu eingeladen, mir zu schreiben.

Weil ich ein Ästhet bin, und dieser weiße Riese Gift ist für mein ästhetisches Empfinden, biete ich dem Ersten, der mich von ihm befreit, für eine gewisse Zeit sogar einen Nulltarif an. Also: Sparfüchse vor!

(…ich sollte aufhören, diese komischen Pilze zu essen…)

Wiederentdeckt

Irgendwie war es plötzlich wieder da. Ich summte heute ein paar Melodien vor mich hin, als ich mit meinem Sohn Lego-Steine aufeinandertürmte – und auf einmal fiel mir die Melodie dieses tollen Stücks wieder ein, das ich Ewigkeiten nicht mehr gehört hatte. Geiles Lied, auch wenn der Text „überschaubar“ ist.

Noch geiler als der Song sind ja eigentlich die Frisuren der Typen! Aber längst nicht so geil, wie der Kopfschmuck dieser Jungs…

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 Gelle, Pullipresidente? 😉

Gnothi Seauton

Soviel ich weiß, lautet so die Inschrift am Apollontempel in Delphi und kann als Erkenne dich selbst übersetzt werden. Diesen Spruch sollte man als Videospiele-Zocker im Hinterkopf behalten, wenn man sich das nachfolgende Filmchen anguckt und an der einen oder anderen Stelle denkt: „Mann, sieht der bescheuert aus!“

Gemacht wurde der Film von dem Fotografen Robbie Cooper, der damit zeigen wollte, wie konzentriert Kiddies bei der Sache sein können (in diesem Fall beim Videospiele spielen).

Frage am Rande: Findet ihr auch, dass das Mädchen (der Junge?) mit den längeren blonden Haaren etwas, sagen wir mal „Angsteinflößendes“ hat? Als Mitschüler wäre ich jedenfalls gewarnt…

(via: electru[.]de)

Lücke im Internet

Neulich tuckerten meine Frau und ich in der Bahn über den Rhein. Naja, nicht direkt, über die Brücke halt. Jedenfalls guckte ich nach draußen, wo es so schön schnodderig kalt und grau war und sagte zu meiner Frau, diese Stimmung erinnere mich an das Gedicht The Waste Land von T.S. Eliot (vor allem natürlich an den dritten Teil, „The Fire Sermon“). Da sie es nur dem Namen nach kannte, erzählte ich ihr ein bisschen darüber… (Ihr seht, bei uns ist die Welt noch in Ordnung und die Rollenverteilung stimmt: Die aufmerksam lauschende Ehefrau und der belesene, dozierende Ehemann! 😀 )

Jedenfalls: Heute viel mir das wieder ein und ich holte meine „Collected Poems“ aus dem Bücherregal, um sie meiner Frau auf den Tisch zu legen. Als ich aber hier und da nochmal einige Stellen nachlas, stellte ich fest, dass das Gedicht für sich schon sehr kompliziert ist, aber noch komplizierter wird, wenn man es als Freizeit-Englischsprecher im Original lesen muss.

Daher habe ich gedacht, ich google einfach mal ein bisschen und druck ihr die Übersetzung aus. Aber Pustekuchen! Es scheint keine Übersetzung im Internet zu geben. Oder war ich einfach nur zu blind? Kennt einer von euch eine Online-Quelle, wo es die Übersetzung gibt? (Mit Online-Quelle meine ich übrigens nicht Amazon oder eBay… 😉 )

Leserbrief

Heute Morgen hatte ich diesen schönen „Leserbrief“ in meinem Postfach:

Hallo liebe,

v.veradagba @ ***.com

Ich vermute, Sie nicht überraschen, meine E-Mail erhalten? Ich sah Ihr Profil in www.blogoscoop.net  und es solide well.I wird wie uns auf den Austausch vorbildlicher relationship.I bin vera nach Namen, Nr. kid und nie marriage.I wird gern von Ihrer Meinung nach, können Sie mit mir Kontakt auf diese E-Mail-Adresse (v.veradagba @ ***.com), so dass ich kann Ihnen meine Bilder und mehr Einführung über mich. Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und warten, von Ihnen zu hören bald.
Vielen Dank für das Verständnis
Mit freundlichen vera

v.veradagba @ ***.com

Vera kann ja fast so gut Deutsch, wie Lars Hinrichs Englisch. Das Leben kann so unterhaltsam sein…

Echt hart!

Man könnte sagen, gestern hat der Winter in Köln mal kurz „Hallo“ gesagt. Für den gemeinen Autofahrer ist dieser Besucher ja eher eine persona non grata, da man sich ihr nämlich ganz widmen muss und nicht mehr das machen kann, was man sonst so gerne beim Fahren tut: träumen, mit dem Handy hantieren, seinen Hut auf der Ablage bewundern.

Dann gibt’s da aber auch noch die anderen Fahrer, die ganz ehrfürchtig den winterlichen Besucher willkommen heißen: Sie ziehen – für die anderen Autofahrer oft etwas unerwartet – nach rechts rüber, schalten in den zweiten Gang, zünden für den Gast ein Nebelschluss-Lichtlein an und warten, dass er an ihnen vorbeizieht, damit sie ihm mal winken können.

Und dann gibt es aber noch die ganz…Seltsamen. Diejenigen, denen schon vor langer Zeit der Führerschein abgenommen wurde, weil sie den Winter nicht vom Sommer unterscheiden können. Sie verstehen z.B. die Wirkung nicht, die der Winter im Gegensatz zum Sommer auf das Wasser haben kann. So wie dieser Typ:

Er weiß nun aber, wo er Eis für die Beule an seinem Schädel (oder seinen nächsten Vodka) findet. Und vielleicht lässt er sich dieses ja von seinen „Freund“ an der Videokamera holen…