Monatsarchiv: Oktober 2008

Knifflig

Ich habe eben mit einem Freund telefoniert, der gerade erst nach einem harten Arbeitstag nach Hause kam. Ich wollte ihn also nicht weiter stören, wünschte ihm noch einen schönen Abend und eine entspannende Dusche.

„Dusche? Wieso Dusche? Ich gehe jetzt nicht duschen. Das mache ich morgen früh, bevor ich zur Arbeit gehe. Sonst müsste ich mich ja in Zukunft 2x am Tag duschen.“

Hm. Hat was für sich. Aber den Dreck des Arbeitstages ins Laken zu reiben, klingt für mich auch nicht wie eine Alternative.

Wie handhabt ihr das? Morgenduscher, Abendduscher oder Doppelduscher?

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Missverständnis

Einige werden es vielleicht dem Angebot des Tages auf diesem Blog oder meinem Xing-Profil entnommen haben. Ich habe eine ganze Zeit lang in den USA (Chicago) gelebt und gearbeitet. Ich hatte über eine Organisation ein gültiges Visum erhalten, hatte einen festen Wohnsitz, habe Steuern gezahlt etc.

Nun bin ich aber wieder zuhause in Deutschland, und das schon seit längerer Zeit. Habe in den Staaten zwar noch ein gültiges Bankkonto, bin dort aber nicht mehr als Einwohner gemeldet. Zumindest habe ich das bis heute gedacht. Denn offenbar geht man dort weiterhin davon aus, dass ich meinen Pflichten als Einwohner nachkommen sollte.

Es muss sich dabei aber ganz klar um einen Fehler handeln, anders kann ich mir dieses Missverständnis nicht erklären… 

(via: Basicthinking)

Pause

Kennt ihr das: Ihr arbeitet und merkt plötzlich, dass ihr eine Pause braucht. Manchmal redet man sich das ja nur ein, holt sich was zu essen, spielt Tetris, surft. Aber das meine ich nicht. Ich meine dieses subito einsetzende Gefühl, das einen von seinem Stuhl aufspringen und rastlos im Büro umherlaufen lässt. Genau das hatte ich eben. Und da habe ich mir eine CD geschnappt, sie eingelegt und die Regler voll aufgedreht. Und, ich gebe es zu, laut mitgegrölt. Und zwar zu diesem Song (ist ein Medley, also eigentlich 2 Songs, und ich meine vor allem den zweiten), der ist einfach nur GGGRRRRRRRR-ossartig!

Zum Schluss…

noch etwas für diejenigen mit viel Zeit und wenig Grips und diejenigen mit viel mehr Zeit und etwas mehr Grips.

Tschö, bis morgen oder so…

Übrigens…

mich wundert jetzt gar nichts, aber so gar nichts mehr!

Wo informieren sich Medienprofis? Dem Branchenblatt „journalist“ zufolge vor allem bei SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE. Sowohl die gedruckte Ausgabe als auch das Online-Portal liegen bei der Nutzung durch Journalisten vorn. […]

Der SPIEGEL rückt an die Spitze: Bei Journalisten ist das Hamburger Nachrichtenmagazin die wichtigste gedruckte Informationsquelle, noch vor Tageszeitungen und anderen Wochentiteln. Dies ergab eine Umfrage des Branchenblatts „journalist“. 38,7 Prozent von 875 „journalist“-Lesern wählten das von Rudolf Augstein gegründete Magazin im Rahmen einer Leserbefragung auf Platz eins.

Sollten wir nur zusehen, dass im Spiegel nicht irgendwann zu lesen ist, New York stünde eine Invasion durch Aliens bevor, Steve Jobs sei tot oder United Airlines sei pleite. Die Folgen wären nicht abzusehen und könnten im schlimmsten Falle zum Börsencrash im Journalismus führen…

Abgehoben

Mehr braucht man hierzu wohl nicht zu sagen!

Wer glaubt, das sei so einer dieser Adobe-Photoshop-Tricks…

Frage mich, auf was für bescheuerte Ideen die Typen in Dubai wohl erst kommen werden, wenn denen das Öl und somit das Geld eines Tages mal ausgeht…?

(Quelle: Geekologie)

Matchwinner oder Spielverderber?

Wie so oft im Leben, kommt es auf die Sichtweise an. Das hat mein Opa mir schon immer eingebläut.

(Randnotiz: War mir nicht ganz sicher, ob man nun „eingebleut“ oder „eingebläut“ schreibt, bekomme schliesslich nicht jeden Tag etwas eingebleut / eingebläut. Nicht dumm, habe ich also schnell Rat bei Wissen.de gesucht. Und was habe ich dort gefunden? Die Suche nach „einbleuen“ ergab zwei Treffer; einen im Wahrig Wörterbuch und einen im Bertelsmann Wörterbuch:

1. Wahrig

einbleuen

ein|bleu|en (alt: ein|bläu|en)

2. Bertelsmann 

einbleuen 

ein|bleu|en [alte Schreibung für] einbläuen

Habe mich nach reiflicher Überlegung dann für die „alte Schreibung“ entschieden. 😀 )

Zurück zu meinem Opa: Der hat mir also immer eingebläut, bei vielen Dingen im Leben käme es auf die Sichtweise an. Wenn ich mich zum Beispiel in einem Flugzeug über den Wolken befinde und auf die Toilette gehe, gehe ich dann oder fliege ich?

Jedenfalls: Der Typ in dem Filmchen ist mit Sicherheit beides! Es kommt halt auf die Sichtweise an. Mein Opa hat mir immer eingebläut…

Denke, der Typ der gegnerischen Mannschaft mit der Doppel-Null auf Rücken, trägt diese Nummer zu Recht! 😀

So oder so: Das Traurige ist, dass das mit Sicherheit der Höhepunkt im Leben des Schützen war. Seine ganz persönlichen 5 Minuten des Ruhms. So ist das Leben! Und ich hör′ jetzt besser auf, meine Zeit mit so einem Gelaber zu verplempern…