Wenn einer eine Reise tut,…

Jeder, der schon einmal Google Maps benutzt hat, weiss, dass der eingegebene Abfahrts- oder Zielort durchaus nicht der sein mag, den man meint. Google Maps ist aber so nett, dem Nutzer alle gleichlautenden Bestimmungsorte anzuzeigen, aus denen man dann nur noch den Richtigen auswählen braucht.

Was national gilt, dürfte wohl auch international gelten. Zumindest behaupte ich das jetzt einfach mal so, in meiner unermesslichen Arroganz. Habe zumindest irgendwann mal gehört, dass zum Beispiel Holländer nach Amerika ausgewandert seien und dort Städte gegründet hätten, die sie nach ihren Ex-Heimat-Städten benannten.

Jedenfalls: Wie selten muss man Google Maps benutzt haben, um sich mal eben als Depp des Tages zu outen:

Der Mann wollte 2007 bei einem Internet-Reisebüro vier Flüge für sich und seine Familie nach San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien buchen. Er klickte versehentlich auf San José in Costa Rica und bekam entsprechende Tickets.  

Als die Familie am Flughafen in Stuttgart eincheckte, war das Entsetzen groß: Sie war auf das „falsche“ San José gebucht. Der Kauf neuer Tickets kostete mehr als 9000 Euro.

Merke: San Jose ist nicht gleich San José, Teekesselchen, False Friends und Homophone sind es aber schon. Das ist ein Problem…

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