Eden

Ich habe so das Gefühl, dass die Bibel doch Recht hat!

Im zweiten Kapitel des ersten Buch Moses wird der Garten Eden beschrieben, ein Ort, an dem Mensch und Tier friedlich nebeneinander leben. Und in der Offenbarung des Johannes wird, naja, wie soll ich sagen, das genau Gegenteil beschrieben: Der Untergang der Welt. An den sich dann wieder ein Garten Eden anschliesst. Ein Kreislauf sozusagen.

Jedenfalls: Ich habe den Eindruck, dass so eine Art biblisches Szenario „Light-Version“ sich bereits zuträgt. Da kommt auf der einen Seite Ike daher und bläßt in Texas mal eben im Stile des Wolfes bei den drei kleinen Schweinchen die Holzhütten der Amis weg, und an den Polen schmelzen durch den Treibhauseffekt die Eismassen dahin.

Und auf der anderen Seite schläft ein Löwe friedlich inmitten von Menschen in einer Kirche:

Aus Angst vor dem Hurrikan „Ike“ hatten sich Menschen in eine Kirche geflüchtet und dort geschlafen. Neben ihnen schlummerte eine gefährliche Raubkatze friedlich vor sich hin.

(Bild: Welt)

(Ich sehe zwar keine Menschen in der Kirche, und auch der Fotograf scheint sich nicht gerade in kuscheliger Nähe zu dem Löwen zu befinden. Aber egal. Die Zeichen sind unverkennbar.) Und ich könnte mich irren, aber ich meine, vorhin einen Eisbären an meinem Fenster vorbeilaufen gesehen zu haben.

Jedenfalls habe ich jetzt erstmal die Heizung angemacht. Vor lauter Kälte fange ich nämlich sonst noch an, Stuss zu verzapfen und bekomme womöglich noch Wahnvorstellungen oder Halluzinationen…

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