Monatsarchiv: September 2008

Germany – 10 Points

Auf dem Weg zurück vom Flughafen, habe ich heute morgen das Lied „Hallo, guten Morgen Deutschland“ gehört. Wird der andere von euch vielleicht kennen.

Jedenfalls: Ich habe mir überlegt, dass ich heute als Thema meiner Top 5 einfach mal deutschsprachige Interpreten nehme und Lieder poste, die ich aus irgendeinem Grund gut finde oder mal gut fand.

In diesem Sinne: Vergesst nie, was ihr mal gut fandet – ihr könntet es vielleicht immer noch gut finden, es aber nur vergessen haben… Schönes Wochenende!

1. Herbert Grönemeyer – Mensch

2. RHP – Mamaplazda

3. Xavier Naidoo – Bevor Du Gehst

4. Echt – Weinst Du

5. Geier Sturzflug – Bruttosozialprodukt

Potpourri

Weil meine Artikel in letzter Zeit so farblos und wenig humorvoll waren, habe ich heute morgen kurzerhand beschlossen, mal eben nach Amsterdam zu jetten, mir ein paar Cookies und andere, von Dr. Howard Marks propagierten Gemütsaufheller zu besorgen und damit zu versuchen, mal wieder ein bisschen Schwung in meinen Blog zu bringen.

Leider verzörgerte sich der Start meiner Maschine um über eine Stunde, weil an Bord zwei Junge Männer offenbar keine gültigen Flugtickets hatten und von der Polizei aus der Maschine entfernt werden mussten.

Nun bin ich zwar wieder zurück aus Amsterdam, habe aber leider keine Zeit mehr, um lustige, farbenfrohe Artikel zu verfassen. Daher gibts nachfolgend einfach ein paar Links, die zu lustigen, farbenfrohen Dingen führen…

Rot. Ferrari-Rot. V4!

http://www.yankodesign.com/2008/09/24/this-is-a-superior-machine/

Trampen – American-Style. Oder: Konkurrenz für „Emily“.

http://www.ebaumsworld.com/video/watch/959167/

When you’re smiling (the whole world smiles with you)… Ein Lächeln zog aus, um die Welt zu erobern.

http://www.flickr.com/photos/alexbec

Klapp. Stuhl. Fertig.

http://www.yankodesign.com/2008/09/24/more-chairs-no-problem-let-me-fold-some-up/

Aus dem Rahmen fallen war gestern. Heute ist man im Bilde.

http://estarling.com./experience.html (Video angucken!)

The End, my Friend.

Einblicke

Ganz offensichtlich hat das ZDF einen grossen, noch geheim gehaltenen Coup mit Scheich Mohammed al-Habdan geschlossen. Unbestätigten Meldungen zufolge wird das ZDF bald auch in Saudi Arabien senden und den Scheich an den entstehenden Einnahmen beteiligen. Er liefert seinerseits dem ZDF die benötigten Zuschauer, vor allem für Spartenprogramme wie „LM- Mona Lisa“. Anders kann ich mir das hier sonst nicht erklären:

Ein Religionsgelehrter aus Saudi-Arabien will, dass muslimische Frauen in der Öffentlichkeit ein Auge bedecken, damit ihre Blicke keine fremden Männer erregen.

Es ist halt so: Wer mit dem Zweiten besser sieht, ist auf einem Auge blind…

Wenn einer eine Reise tut,…

Jeder, der schon einmal Google Maps benutzt hat, weiss, dass der eingegebene Abfahrts- oder Zielort durchaus nicht der sein mag, den man meint. Google Maps ist aber so nett, dem Nutzer alle gleichlautenden Bestimmungsorte anzuzeigen, aus denen man dann nur noch den Richtigen auswählen braucht.

Was national gilt, dürfte wohl auch international gelten. Zumindest behaupte ich das jetzt einfach mal so, in meiner unermesslichen Arroganz. Habe zumindest irgendwann mal gehört, dass zum Beispiel Holländer nach Amerika ausgewandert seien und dort Städte gegründet hätten, die sie nach ihren Ex-Heimat-Städten benannten.

Jedenfalls: Wie selten muss man Google Maps benutzt haben, um sich mal eben als Depp des Tages zu outen:

Der Mann wollte 2007 bei einem Internet-Reisebüro vier Flüge für sich und seine Familie nach San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien buchen. Er klickte versehentlich auf San José in Costa Rica und bekam entsprechende Tickets.  

Als die Familie am Flughafen in Stuttgart eincheckte, war das Entsetzen groß: Sie war auf das „falsche“ San José gebucht. Der Kauf neuer Tickets kostete mehr als 9000 Euro.

Merke: San Jose ist nicht gleich San José, Teekesselchen, False Friends und Homophone sind es aber schon. Das ist ein Problem…

Leuchten (in) der EU

Die EU-Verantwortlichen reglementieren wieder… Dieses Mal haben sie sich überlegt, Motorrad-Standards auf Autos zu übertragen:

Alle neu zugelassenen Personenwagen und leichten Nutzfahrzeuge müssen von Februar 2011 an in der Europäischen Union (EU) mit speziellen Tagfahrleuchten ausgerüstet sein. Eine entsprechende gesetzliche Regelung hat die Europäische Kommission am Mittwoch angenommen. Im August 2012 soll die nur für die Frontbeleuchtung vorgesehene Verpflichtung auf alle Nutzfahrzeuge ausgedehnt werden.

Im Klartext: Man fordert ein Dauerlichtbetrieb, 24/7, Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Mittag, Nacht: EGAL!

Ich vermute, viele Politiker erhoffen sich dadurch Einsparungen im Strassenverkehr, weil man dann nämlich in Zukunft auf die Hinweisschilder vor Tunneln verzichten könnte, die dazu auffordern, das Licht einzuschalten.

Das Ganze hat aber – natürlich! – auch noch einen sicherheitsrelevanten Aspekt:

Es sei damit zu rechnen, dass allein durch die Verpflichtung die Zahl der Todesopfer auf Europas Straßen um „mehrere tausend“ sinke, hieß es in der Kommission. […] Ihr Vorteil gegenüber dem klassischen Abblendlicht besteht darin, dass es entgegenkommende Fahrzeuge und Fußgänger weniger blendet.

Wenn also in Zukunft ein Passant von einem Maniac umgesäbelt wird, dann sieht er vorher wenigstens, auf wessen Motorhaube er sich befindet. Könnte ja durchaus vor Gericht wichtig sein, falls er den Bums überlebt.

Liebe EU-Abegordnete – gönnt euch doch bitte mal ein verlängertes Sommerloch!

Trauerfall

Das Idol aller an an Satyriasis, Donjuanismus oder neudeutsch: Hypersexualität leidenden Männer hat einen kurzen Blick in die Zukunft gewagt:

Hugh Hefner (82), Playboy-Gründer, stellt sich offenbar bereits auf die Trennung von seinen drei Dauerfreundinnen ein. Der 82-Jährige dementierte im Gespräch mit dem Internetdienst E! Online zwar aktuelle Trennungsgerüchte. Er rechne jedoch damit, dass Holly Madison, Kendra Wilkinson und Bridget Marquardt sich „zur rechten Zeit“ mit anderen Männern treffen und aus der Playboy-Villa ausziehen werden. Derzeit ist das Quartett laut Hefner aber noch vereint.

Also, die Message ist doch wohl klar: Die Mädels verlassen die Playboy-Mansion nur über Hughs Leiche!

Ein animiertes Bild sagt mehr als 10.000 Worte

Ich bin kein Finanzexperte. Ich habe meine Konten in Liechtenstein und auf den Cayman-Inseln, und einen sehr vertrauenswürdigen und natürlich völlig unabhängigen Finanzberater vom AWD (oder war’s die OVB, oder Capital Future – ich verliere langsam den Überblick).

Jedenfalls: Wenn ich in der Zeitung „Hedgefond“, „Short Selling“ oder andere schöne deutsche Begriffe lese, mit denen ich nicht so viel anfangen kann, dann informiere ich mich schon mal auf der Wirschaftswiki-Seite des Handelblatts. Da man dort aber offenbar die Suchanfragen noch per Hand bearbeitet (ich glaube, das funktioniert so: Anfrage entgegennehmen, Stichwort im Zettelkatalog nachgucken, Zettel aus Zettelkatalog entnehmen, Informationen vom Zettel aus dem Zettelkatalog in den PC eintippen, „Enter“ drücken – fertig. Nach einer Viertelstunde hat man dann sein Ergebnis…), verkürze ich mir ab und an die Wartezeit, indem ich das Mutterschiff, sprich: das Handelsblatt besuche.

Dort habe ich dann heute etwas gefunden, was ich wirklich toll finde! Ganz nach dem Motto: „Ein Bild sagt mehr…“ wird das „Short-Selling“ (=“Leerverkäufe“, für die Nicht-Anglo-Germanen unter uns) anhand einer animierten Grafik erklärt. Super Idee! Hätte gern mehr davon!

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Man muss sich die animierte Grafik leider mehr als 1x angucken, wenn man nicht gerade mit einem fotografischen Gedächtnis gesegnet ist – nicht, weil sie so kompliziert ist, sondern weil sie das Gegenteil vom o.g. Zettelkatalog-System ist: viiieeel zuuu schneeeellll!