Monatsarchiv: Mai 2008

Grillen soll verboten werden!

Wenn es nach dem Willen vieler Bundesländer geht, soll schon bald das Grillen unter Strafe gestellt bzw. verboten werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf der Bundesregierung ist bereits fertig und wird momentan geprüft.

Ihr massives Vorgehen begründet die Bundesregierung damit, dass laut Experten vom Grillen zum einen starke gesundheitsgefährdende Wirkungen ausgingen und es zum anderen in hohem Grad abhängig mache. Letzteres, so die Bundesregierung, sei vor allem bei jüngeren Menschen ein ernst zu nehmendes Problem.

Bei Grillen entstehen hohe Temperaturen und es bilden sich Gase, die, wenn von der grillenden Person nicht sachgerecht betreut, zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden führen können, so beispielsweise zu Verbrennungen oder Atemwegserkrankungen. Eine negative Folge daraus seien auch die enormen Kosten, die auf die Krankenkassen zukämen, so ein Sprecher der Bundesregierung.

Desweiteren sei das Essen, das die meist jungen Leute beim Grillen zu sich nähmen, sehr fettig und salzig, was sich wiederum negativ auf die Gesundheit auswirke. Zudem würden meist größere Mengen der gegrillten Nahrungsmittel konsumiert, als dies in einem vergleichbaren Zeitraum sonst der Fall wäre.  Gleichzeitig führte diese Nahrung auch dazu, dass der Alkoholkonsum stiege, und damit den Organismus zusätzlich belastete.

Abgesehen von den Folgen für den Menschen würde Grillen auch in nicht zu unterschätzender Weise die Umwelt belasten. Der Qualm, der beim Grillen entstünde, sei auch noch Minuten später in der Luft nachweisbar und trüge indirekt zum Treibhauseffekt bei, so der Sprecher. Die Brandgefahr, die bei unsachgemäßer Entsorgung der oft noch glühenden Kohle bzw. Asche entstünde, sollte auch auf keinen Fall unterschätzt werden.

Ein anderes Problem sei das enorm hohe Suchtpotential des Grillens. Im Jahr 2007 gaben fast alle befragten Personen zu, mindestens schon ein Mal in ihrem Leben gegrillt zu haben. Damit lag die Zahl deutlich höher als noch im Vorjahr. Dabei sei vor allem die Zahl der jungen Menschen alarmierend hoch gewesen. Genauere Angaben wollte der Sprecher auf Nachfrage aber nicht machen.

An einen Artikel in der Form (nur nicht ganz so stümperhaft geschrieben) musste ich denken, als ich heute diesen Artikel im Focus las. Big Brother – nun tritt auch herein, wenn du die Tür schon geöffnet hast!

Bald noch ein Revival?

Nachdem es die No Angels richtig verk***t haben, koennte es sein, dass bei den Girl-Bands bald ein Umdenken einsetzt. Wie der neue Trend aussehen koennte, zeigen schonmal diese Aufnahmen zweier Spice-Girls hier und hier

…die dann bald ihr Revival wohl als Spice-Boys feiern.

Erneut gescheitert.

Herr Fournier ist erneut gescheitert. Verdammt!

Was? Ihr wisst nicht wer das ist? Und womit er gescheitert ist? Setzen – 6!

Jedenfalls finde ich, die NASA sollte ihm einen Freiflug ins All spendieren, ihn dort mit allerlei Sonden ausstatten und dann aus der Raumfaehre kicken. Anschliessend alle Messungen auswerten und dafuer sorgen, dass ihm die angestrebten 4. Rekorde gutgeschrieben werden. Waere in meinen Augen eine Win-Win-Situation. Denn alle guten Dinge sind drei, Nummer 4 koennte ins Auge gehen.

Was will uns der Autor eigentlich sagen?

So, die erste Euphorie ueber den Start der Chain-Community ist gewichen, der Alltag kehrt wieder ein. Zum ersten Mal seit langer Zeit.
Und das gibt mir die Moeglichkeit, meinen Blog endlich mal (primaer) fuer das zu nutzen, wofuer ich ihn ins Leben gerufen habe: Um meinen Senf zu Dingen dazuzugeben, die mich beschaeftigen und um mit anderen darueber zu diskutieren.
Heute lese ich in der FAZ ein Interview mit Wolf Schneider, das den Titel „Hemmungsloses Imponiergehabe mit Fachwörtern“ traegt und in dem der Fachjargon der Finanzbranche kritisiert wird.
Im Prinzip bin ich auch kein Anhaenger der Schwafelei, die in gestelzter Sprache, mit (falschen) Anglizismen, mit unkorrekt verwendeten Fremdwoertern etc. einem Produkt oder einer Person mehr Schein als Sein verleiht. Aber ich denke, in dem Artikel geht es um etwas anderes.
Das wird beispielsweise moniert, dass die Sprache der Finanzbranche nicht fuer Laien gemacht sei. Nun, da muss ich mich an dieser Stelle doch fragen: Gibt es denn eine Laien-Sprache? Klingt polemisch, ist aber durchaus ernst gemeint. Wenn ich in irgendein Elektrogeschaeft gehe und dort eine Fotokamera kaufen will, dann wird der Verkaeufer doch auch erstmal die „Fachsprache“ benutzen, also mit Begriffen um sich werfen, die in der Branche verstanden werden. Oftmals ist das ja auch gut so, denn dann spart man Zeit, weil man keine umstaendlichen Beschreibungen benutzen muss, die womoeglich noch nichteinmal den Gegenstand akkurat wiedergeben. Ich denke da beispielsweise an Zoomobjektiv. Laut Wikipedia handelt es sich bei einem Zoomobjektiv um ein Objektiv mit variabler Brennweite. O.K. Variabel ist ein Fremdwort, das die meisten wohl kennen werden. Aber was ist denn Brennweite? Achso, sie sind voelliger Anfaenger auf dem Gebiet der Fotografie. Was? Die Kamera ist gar nicht fuer sie sondern fuer ihren Enkel? Achso. Nun denn, die Brennweite bezeichnet in der Optik den Abstand eines Brennpunkts F, auch Fokus genannt, von dem ihm zugeordneten Hauptpunkt H auf der Linse oder dem Hohlspiegel bei parallel einfallendem Licht. Jetzt alles klar? Immernoch nicht? Hm,…
Egal, wo ich hingehe, jeder benutzt erstmal „seine Fachsprache“, sogar in der Frittenbude. „Pommes rot-weiss“, alles klar… Es leuchtet mir ein, dass die Finanzbranche da keine Ausnahme ist.
Desweiteren kann Herr Wolf bei der Finanzbranche keinen klaren Willen zur Kommunikation entdecken. Die Frage, die sich mir hier natuerlich direkt aufdraengt, ist die, ob nicht genau das eine Strategie der Finanzbranche ist. Lass den Kunden im Unklaren, dann wird er sich schon irgendwann an uns wenden, um beraten zu werden. Und wenn er erstmal da ist, dann werden wir ihn nicht wieder so einfach davonziehen lassen. Womit verdienen denn gefuehlte Milliarden von selbsternannten Finanzberatern ihr Geld. Mit Uebersetzungen!
Desweiteren sollte man zwei oder drei Dinge nicht vergessen: 1. Jeder, der etwas auf sich haelt, versucht dies auch durch seine Sprache deutlich zu machen. Dies faengt bei der Poebelei im Strassenverkehr an, wo der eine dem anderen vorwirft, er solle erstmal richtig Deutsch lernen (und meint damit wohlgemerkt keinen Auslaender), setzt sich dann in der Schule fort, wo ein 10-Jaehriger mit dem Wort „quasi“ oder „theoretisch“ angibt, und endet dann…nie! Daraus resultiert 2. Manche Leute versuchen, durch eine gestelzte Sprache die eigene Minderwertigkeit oder die ihres Produkts zu kaschieren. In der Finanzbranche wird das wohl kaum anders sein. Wenn mein Produkt oder Angebot schon nicht besser ist, als das des anderen, dann soll es bzw. der Text drumherum wenigstens besser klingen! Hinzu kommt, dass Finanzprodukte wohl das langweiligste sind, was es auf dem Markt zu erstehen gibt. Also mache ich es durch die Sprache interessant. 3. Der Kunde, und da schliesse ich mich ein, moechte bei einem Finanzprodukt immer den Eindruck haben, dass es topaktuell und wettbewerbsfaehig ist. Seien wir doch mal ehrlich: Eine Bank, die Anglizismen verwendet, klingt doch so, als sei sie ein „Global Player“, als wuerde sie erfolgreich weltweit agieren und die neuesten, erfolgsversprechenden Trends kennen. Wer entscheidet sich denn dann noch fuer das Produkt einer Wald-und-Wiesen-Bank…
Wie eingangs gesagt, ich hasse Anglizismen, Euphemismen und solchen Kram auch, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass man nicht eine Branche rauspicken kann um an ihr etwas zu kritisieren, das auf fast alle Branchen anwendbar ist.
Sehe gerade, dass Herr Wolf Anfang dieses Jahres ein neues Buch veroeffentlicht hat…

Die Chain-Community startet ihre Reise um die Welt…

Es ist vollbracht!

Nach etlichen durchgearbeiteten Naechten, Schweiss, Blut und Traenen, kurz: nach einer ganz normalen Phase der Vorbereitung, ist die Chain-Community gestern um 18.48 Uhr mit leichter Verspaetung an den Start gegangen!

Was soll ich noch mehr erzaehlen, schaut’s euch einfach selbst an…

Twitter

Habe mich gerade bei Twitter angemeldet und den RSS-Feed direkt hier auf der Seite implementiert… Hat jemand von euch einen Twitter-Account? Bin da als Marek bzw. Spikymarry unterwegs. Muss mich aber erst noch mit den Funktionen vertraut machen. Habe bisher noch nicht rausbekommen, wie ich ausser in Englisch und Japanisch auch in Deutsch „twittern“ kann. Ist ja auch ein bisschen warm heute… 😉

Nun wird es aber langsam Zeit…

…dass die Chain-Community an den Start geht! Eigentlich wollten wir schon zu Beginn des Monats loslegen, aber wie das immer so ist, verzoegert sich der Start um ein paar Tage. 😦

Sehr viel laenger duerfen wir aber auch deswegen nicht mehr warten, weil andere auch nicht schlafen. Heute habe ich bei Robert (ich sag einfach mal „DU“ und „Tach“!) einen Link zu einer Seite gefunden, die einen ganz eigenen Charme hat. Dieser entsteht u.a. durch die Schlichtheit der Seite – keine ueberfluessigen Features, schickes Design… Aber: Es handelt sich nur um eine „Verweilseite“, was danach kommt und wie es aussehen wird, mal abwarten. Jedenfalls, und damit komme ich zum Punkt, soll die Chain-Community in ihrer Gesamtheit so schlicht gehalten werden. Ich bin mal gespannt, wie und ob die Chain-Community sich damit gegen so ueberfrachtete Seiten wie Facebook & Co. durchsetzen kann…

P.S.: Ja, ich betreibe hier ein wenig Werbung in eigener Sache…;-)
P.P.S.: Mein Zelt hat die Nummer 416…