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Beiträge vom November 2008

Claus Kleber

20. November 2008 · 4 Kommentare

Ich habe die Tage mal wieder das heute-journal im ZDF gesehen und mir dabei wieder die gleiche Frage gestellt, die ich mir schon tausend Mal zuvor gestellt habe – und andere vielleicht auch.

Also: Warum guckt der Kleber immer so schief?

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(Bild: FAZ)

Manchmal habe ich nach dem heute-journal regelrecht Nackenschmerzen, weil ich mich dann unbewusst auch die ganze Zeit zur Seite geneigt habe. Bin vermutlich zu sympathetisch, oder sowas ähnliches.

Jedenfalls steht weder bei Wikipedia noch im ZDF-Porträt etwas dazu. Weiss einer von euch etwas darüber?

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Definitionssache

17. November 2008 · Kommentar schreiben

Laut Wikipedia handelt es sich bei einem Artikel um eine journalistische (informierende) Darstellungsform:

Journalistische Texte machen nach Michael Haller Aussagen über Vorgänge in der Welt außerhalb des Kopfs desjenigen, der die Aussage macht. [...]

Nachrichten und Berichte zu schreiben ist das journalistische Kernhandwerk. Die Auswahl der Themen erfolgt nach dem Nachrichtenwert, der sich zusammensetzt: a) aus der Aktualität und b) aus dem Wissens-, Unterhaltungs- und Nutzwert. Mehr als alle anderen Darstellungsformen sind Nachrichten und Berichte am Ziel der Objektivität orientiert; sie müssen sich jeder Wertung enthalten.

O.K. Und was sagt Wikipedia über Werbung:

Werbung dient der gezielten und bewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Der Werbende spricht Bedürfnisse teils durch emotionale, teils informierende Werbebotschaften zum Zweck der Handlungsmotivation an. Werbung appelliert, vergleicht, macht betroffen oder neugierig.

So, das wäre also klar. Und nun meine Frage an alle Leser dieses Blogs: Worum handelt es sich bei diesem Text aus der Feder von Guido Hartmann:

In sieben Jahren 13 000 neue Kunden

Von Guido Hartmann 16. November 2008, 01:43 Uhr
Die Firma Euroweb entwickelt Internetseiten für den Mittelstand

Von der Zentrale in Düsseldorf-Heerdt haben die Mitarbeiter von Euroweb einen herrlichen Blick über die Landeshauptstadt und Umgebung. „Angefangen haben wir mit fünf Mann in einem Büro in Oberkassel“, sagt Mitgründer Daniel Fratzscher (39). Heute sitzt Euroweb auf 1700 Quadratmetern Bürofläche, weitere 1000 Quadratmeter sollen im kommenden Jahr hinzugemietet werden.

Seit der Gründung im Jahr 2001 hat die Full-Service-Agentur eine rasante Entwicklung genommen. Allein in der Landeshauptstadt beschäftigt Euroweb an die 100 Mitarbeiter, die meisten sind Webdesigner. Vor sieben Jahren hatten der gebürtige Bonner Daniel Fratzscher und sein früherer Arbeitskollege Christoph Preuß (36) eine Nürnberger Internet-Firma aus der Insolvenz übernommen, mit etwa 1000 Kunden. „Wir haben dann das Portfolio geändert und auf individuelle Internet-Seiten umgestellt“, sagt Diplom-Kaufmann Fratzscher. Heute hat Euroweb an die 14 000 Kunden, in Deutschland, Österreich und Frankreich.

Denn die übernommene Firma hatte auf sogenannte Baukasten-Seiten gesetzt, die der Kunde mit Hilfe eigener Klicks selber zusammen bauen sollte. „Wir machen hingegen alles für den Kunden“, sagt Diplom-Ingenieur Christoph Preuß. Also vom Einrichten der Seite über das Pflegen und die Installierung von Update-Dateien. Voraussetzung ist ein Dienstleistungsvertrag über vier Jahre, für den im Schnitt monatlich 130 Euro fällig sind. In Berlin hat Euroweb einen weiteren Standort mit etwa 40 Designern, bundesweit beschäftigen die Düsseldorfer mittlerweile über 300 Menschen. Auch in Österreich und Bulgarien – dort gibt es ein Software-Entwicklungszentrum – hat Euroweb Mitarbeiter. Ein Schwerpunkt des Geschäfts ist es auch, regionale Firmen bei Suchmaschinen wie Google und Yahoo auf den oberen Plätzen unterzubringen. Beispiel: „Wenn Sie in Berlin bei Google eine Umzugsfirma oder einen Anwalt suchen, dann sorgen wir für unseren Kunden dafür, dass er ganz oben auf der Ergebnisliste landet.“ Dieser Service kostet den Kunden im Schnitt 400 Euro im Monat.

Dafür kann Euroweb über die Auswertung spezieller 0800er-Nummern auf den Seiten auch genau belegen, wie viele Kunden ein Unternehmen über diesen Service neu hinzugewinnt. In diesem Bereich ist Euroweb mittlerweile auch in Frankreich und Österreich auf dem Markt. Kunden sind hier vor allem Freiberufler, Handwerker und Mittelständler. Und ein drittes Standbein ist die Erstellung von Image-Filmen, die dann auf den Internet-Seiten der Kunden angeboten werden. 40 bis 50 dieser Filme werden bislang im Monat produziert, der Bereich soll jedoch weiter ausgebaut werden. Daneben werden etwa 400 Webseiten im Monat an den Mann gebracht. „Der Markt ist aber noch riesig“, sagt Geschäftsführer Preuß. In Deutschland gebe es noch drei Millionen Firmen und damit potenzielle Kunden. „Wir sind mittlerweile mit Abstand der größte Anbieter in diesem Bereich“, sagt Preuß. Daneben seien überwiegen kleinere Werbeagenturen aktiv, die für ihre Kunden Internet-Seiten einrichteten.

Zuletzt machten Preuß und Fratzscher mit ihrer Firma einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro. „Wir werden auch 2008 weiter zweistellig wachsen“, sagt Preuß.

Mittlerweile ist Euroweb bei den Mediaagenturen bundesweit Nummer sieben, in NRW sind sie der größte Private, nach so großen wie der Telekom-Tochter T-Systems. Für diesen Erfolg wurde Euroweb unlängst mit dem Düsseldorfer Unternehmerpreis ausgezeichnet.

Auch bei der Ausbildung sind die Düsseldorfer führend. Derzeit hat Euroweb 46 Auszubildende zu Mediengestaltern sowie „Wir haben bislang alle Lehrlinge im Anschluss übernommen“, sagt Preuß.

Im kommenden Jahr wird Euroweb die Footvolley-WM sponsern, die im Juni am Düsseldorfer Rheinufer stattfinden wird. „Das ist ein junger und sehr dynamischer Sport“, sagt Christoph Preuß. Eben ganz so, wie sich die Gründer von Euroweb mit ihrem jungen Team auch sehen.

Ganz schön schwierige Frage, oder? Da waren diese drei Fälle etwas einfacher zu entscheiden. Robert, bei dem ich auf diesen Artikel aufmerksam geworden bin, hat sich seine Meinung bereits gebildet.

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Wwwooowww!

13. November 2008 · 2 Kommentare

Ich bin baff! Wo ist der Backofen? Und das Eis. Muss mir eins backen, weil ich – wwwooowww – so stolz auf mich bin. So stolz, wie das sonst nur meine Mami schafft.

Habe nämlich eben entdeckt, dass ich gestern mit diesem Blog auf Platz 50 der am schnellsten wachsenden Blogs (der WordPress.com-Familie) gelistet war.

Der Fotobeweis:

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Gänsehaut.

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Nostradamus 2.0

13. November 2008 · Kommentar schreiben

Am 20. August dieses Jahres habe ich in einem Artikel über die Laptops der Special Art Edition von Dell Folgendes gesagt:

Würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn bald auch (mit unterschiedlichsten Motiven versehene) Bezüge (ähnlich den Spannlaken für Matrazen) für Laptops verkauft würden.

Nun lese ich eben im Focus:

Die Designer des Mini-Notebooks haben sich vom Handy inspirieren lassen: Das Fujitsu-Siemens Amilo Mini besitzt wechselbare Cover. [...]

Was zeichnet den Kleinstrechner dann aus? Auf den ersten Blick vor allem die Tatsache, dass man die Rückseite des Bildschirms mit speziellen Plastik-Covern bedecken kann. Ein solches liefert der Hersteller schon mit, weitere gibts als Zubehör. Darunter ist auch ein transparenter Überzug, unter den man etwa Familienfotos schieben kann.

Ha! Ab sofort könnt ihr mich Nostradamus 2.0 nennen. Und wo die obige Vorhersage herkam, da gibt es noch mehr. Aber: Guter Rat ist teuer. Wer also eine Weissagung von mir will, soll mir einen gedeckten Scheck schicken und seine Nummer auf dessen Rückseite notieren. Ich rufe dann zurück…

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Stöckelstulpen

13. November 2008 · Kommentar schreiben

Nachts, wenn längst alle Menschen mit gesundem Verstand zu Bett gegangen sind und ich von meinem Arbeitszimmer aus sehen kann, wie die Lichter beim McDrive gegenüber für eine Stunde erlischen – dann werfe ich einen Blick auf meinen Schrein, den ich Bonnie Brown gewidmet habe, die ich in tiefer Demut als mein Vorbild verehre, und begebe mich auf die Suche, im Geiste ihren Fußspuren folgend und bestrebt, es ihr gleichzutun.

Was ich also tue, ist: ich surfe. Und dabei halte ich hier und dort die Augen offen nach Start-Ups, über die es sich lohnen würde zu schreiben (oder in Bonnie Brown-Manier Aktien zu erwerben). Jedenfalls habe ich heute Nachmittag per Zufall letzte Nacht wieder Glück gehabt und einen dieser erfolgsversprechenden Kandidaten entdeckt: Heaven On Heals.

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Verkauft werden dort „kleine elastische Stöckelstulpen“:

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Aber irgendwie bin ich nun doch noch ein wenig unschlüssig. Irgendwas hält mich noch davon ab, zuzuschlagen und in meine Zukunft zu investieren. 

Was meint ihr? Aktien des Unternehmens erwerben oder es lieber sein lassen…? ;-)

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Autsch

13. November 2008 · Kommentar schreiben

Da es auf diesem Blog lange keine bewegten Bilder mehr gab und Schadenfreude bekanntlich die schönste Freunde ist, gibt es an dieser Stelle folgendes Filmchen. :-D

(via: Germancowboys)

O.K, O.K.! Das mit der Schadenfreude ging vielleicht ein bisschen zu weit. Aber das mit den bewegten Bilder stimmt, dabei bleibe ich.

P.S.: Gibt es eigentlich einen, sagen wir mal sich „historisch herausgebildeten“ Grund, warum sich bestimmte Wörter so schön reimen? So wie beispielsweise „Knochen“ und „gebrochen“…

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Überraschend

13. November 2008 · Kommentar schreiben

Ich habe keinen Account bei StudiVZ und deswegen auch nicht die absolute Ahnung, welche Möglichkeiten den Usern dort geboten werden. Ich habe aber ganz schön gestaunt, als ich gestern bei Förderland das gelesen habe:

Im Kampf um die Vorherrschaft auf dem deutschen Social-Network-Markt ist StudiVZ eine strategische Partnerschaft mit Nimbuzz eingegangen. Damit steht den Mitgliedern jetzt eine Instant-Messaging-Funktion zur Verfügung.

Im Gegenzug für die Lieferung der Software soll Nimbuzz in einem Revenue-Share-Modell an den Werbeeinnahmen von StudiVZ beteiligt werden.

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Ich hätte gedacht, dass man sowas dort schon längst kann. Ist doch das Naheliegendste, oder nicht? Wenn ich Millionen von Menschen unter einem Dach beherberge, dann wollen die doch auch schon mal das Haustelefon benutzen, und nicht nur die Rohrpost.

Erstaunt hat mich darüber hinaus, dass man sich bei StudiVZ nicht selbst einen Instant-Messenger gebastelt hat oder sich meinetwegen einen hat basteln lassen, sondern dass man für so etwas direkt eine „strategische Partnerschaft“ eingegangen ist. Fehlt denen etwa die Kohle? Oder anders gefragt: Sitzt die Kohle nicht mehr so locker?

Wie auch immer, ich habe mich jedenfalls über die Nachricht gefreut, denn jetzt muss ich mir nicht mehr wie ein Bettler oder Geizkragen vorkommen. Habe nämlich vor einiger Zeit auf gleichem Wege einen Instant-Messenger auf der Chain-Community eingerichtet. :-D Nur leider ohne „strategische Partnerschaft“…

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Ein anderes Bild der Geschichte

12. November 2008 · Kommentar schreiben

Wie oft, wenn ich ein wenig Zeit habe, scrolle ich mich so durch die Online-Presse, als mein Auge plötzlich bei diesem Spiegel-Artikel hängen bleibt:

Fotografie im Ersten Weltkrieg: Die Farbe des Krieges

Grüne Uniformen, blutroter Mohn, Ruinen unter blauem Himmel: 19 offizielle deutsche Kriegsfotografen dokumentierten den Ersten Weltkrieg – einer in Farbe. Nun sind die spektakulären Zeitdokumente erstmals in einem Buch erschienen. Sie verändern den Blick auf die europäische Katastrophe vor 90 Jahren.

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(Bilder: Spiegel)

Ich denke kurz nach, denke, denke, denke. Und dann fällt es mir wieder ein. Vorgestern hatte ich Folgendes in der Welt gelesen: 

Erster Weltkrieg – fast alle Bilder sind falsch

Keine Stahlgewitter: Historiker haben herausgefunden, dass nur ein Zehntel des Filmmaterials zum Ersten Weltkrieg echt ist. Die meisten Bilder wurden nachgestellt oder bei Manövern aufgenommen. Das hatte meist pragmatische Gründe. Aber auch Propaganda spielte eine wichtige Rolle.

„Reenactment“ gab es schon immer. Die heute hochumstrittene Nachstellung historischer Ereignisse mit Spielszenen in vermeintlich „objektiven“ Dokumentarfilmen war in den 20er Jahren ein völlig übliches Stilmittel. Nur etwa 12 Prozent, bestenfalls knapp 20 Prozent des Bildmaterials alter Dokumentarfilme über den Ersten Weltkrieg zeigt tatsächliche Kriegshandlungen, der Rest der zum Teil sehr spektakulären Bilder wurde später nachgestellt oder bei Manövern aufgenommen.

Oder es stammte gleich aus Spielfilmen. Wenn man Glück hatte, machten sogar die Beteiligten dabei mit, etwa der französische Marshall Petain, Held von Verdun („Sie werden nicht durchkommen!“), der sich in den zwanziger Jahren für Filmaufnahmen noch einmal die alte Uniform anzog und an Originalschauplätzen posierte.

Tja, da kann man nur hoffen, dass der gute Herr Hildenbrand, der die schönen Farbfotos gemacht hat, diese nur gemacht und sie nicht zusätzlich vorher auch noch inszeniert hat…

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Wohnungsfinanzierung im Schlaf

11. November 2008 · Kommentar schreiben

So etwas nennt man dann wohl Virales Marketing…oder so ähnlich:

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Dem Typen hat die Finanzkrise wohl jeglichen Glauben an das gute alte Zahlungsmittel genommen. Statt harter Währung will er lieber harten ***. Wo soll das noch hinführen…? (Zu mir jedenfalls nicht, ich habe keinen Platz für eine zweite Nymphomanin.)

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Father’s little helper

11. November 2008 · 2 Kommentare

Ist zwar nicht mehr taufrisch, aber denen, die sie nicht kennen, wird es egal sein. :-D Die Rede ist von TreeSize, einer Freeware, die die Festplatte scannt und dann deren Ordnerstruktur und den belegten Speicherplatz optisch darstellt.

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Man kann so rubbel die Katz diejenigen Anwendungen, Dokumte etc. ausfindig machen, die auf der Platte am meisten Platz in Anspruch nehmen. Was man dann mit diesem Wissen anstellt, muss jeder selbst wissen…

(via: Ghacks)

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