Nachdem Holtzbrinck scheinbar schon genug hat, von dem schweren Leben als „Anbieter-eines-sozialen Netzwerks-ohne-Aussicht-auf-Profit“, und in der jüngsten Vergangenheit erstmal StudiVZ-Chef Marcus Riecke gefeuert hat und nun wohl auch noch darüber nachdenkt, StudiVZ an Facebook zu verkaufen, hat nun offenbar der Nächste keinen Bock mehr auf Internetspielchen mit um sieben Ecken erkauften Nutz-Freundschaften:
Rücktrittsgerüchte um Xing-Chef Lars Hinrichs
Ungewissheit um die Zukunft von Xing-Gründer Lars Hinrichs: Gerüchten, wonach Hinrichs seinen Posten niederlegen wolle – mit gerade mal 32 Jahren, nur fünf Jahre nach der Gründung des Unternehmens und knapp zwei Jahre nach dem Börsengang – widersprach das Unternehmen. Hinrichs habe das volle Vertrauen seiner Vorstandskollegen und des Aufsichtsrats, ließ Xing offiziell verlauten. Damit dementierte der Plattformbetreiber Meldungen, Hinrichs trete wegen einer Kontroverse um die mögliche Nutzung von Mitgliedsdaten zurück.
Hinrichs selbst hatte die entsprechenden Meldungen nicht dementiert, twitterte statt dessen mit einem Smiley versehen „our policy to rumors is and allways will be ‘no comment’“, was eher als Bestätigung denn als Dementi gelesen wurde.
Tja, und was erwartet uns dann nach der Ära Hinrichs? Vermutlich die totale Verwerbebannerung…
(Quelle: WUV)

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