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Beiträge vom November 2008

Menschliches, Allzumenschliches

29. November 2008 · Kommentar schreiben

Alle Medizin-Studenten, Nacktscanner-Befürworter und bestimmt auch einige Dexter-Fans werden sich nun ein Loch in den Kopf freuen. Auf der Seite Visiblebody.com hat man nämlich die Möglichkeit, den menschlichen Körper bis auf die Knochen kennenzulernen…

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bzw. ihn in Frankenstein-Manier Stück für Stück zusammenzusetzen…

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Darüber hinaus gibt es noch jede Menge anderer Features, die aufzuzählen ich aber zu faul bin. Da ich die Seite aber wirklich gut und empfehlenswert finde, und zudem bald (bestimmt) zum Sonderbotschafter des Europarats für Lehr-, Lern-, Forschungs- und Wissensangelegenheiten ernannt werde, folgt an dieser Stelle ein kurzer Info-Spot:

Wissen vermittelt. Auftrag ausgeführt. Das war’s. Schönes Wochenende.

(via: Makezine)

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(Eigen-)Werbung

28. November 2008 · 1 Kommentar

Gestern ist auf der Chain-Community der Countdown für den Start von MANOA abgelaufen. Da die Resonanz nicht sehr hoch war, verschwindet das Projekt nun erst einmal wieder in meiner Schublade – und zwar so lange, bis die Welt reif dafür ist.

Jedenfalls: Seit sich MANOA verabschiedet hat, um einen Dornröschenschlaf zu halten, ist die Community-Seite oben rechts etwas … leer-lastig. Man könnte fast sagen, ein Quadrant ist in einem weißen Loch verschwunden.  

Wer diesen im Meer der Chain-Community aufgetauchten Moby Dick, diese im Paradies der Chain-Community unnütze Friedenstaube, diesen in der warm-bunten Welt der Chain-Community wildernden Yeti, mit seinem Werbebanner oder Ähnlichem erlegen möchte, ist hiermit herzlichst zu Kaffeee und Kuchen dazu eingeladen, mir zu schreiben.

Weil ich ein Ästhet bin, und dieser weiße Riese Gift ist für mein ästhetisches Empfinden, biete ich dem Ersten, der mich von ihm befreit, für eine gewisse Zeit sogar einen Nulltarif an. Also: Sparfüchse vor!

(…ich sollte aufhören, diese komischen Pilze zu essen…)

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Wiederentdeckt

26. November 2008 · 2 Kommentare

Irgendwie war es plötzlich wieder da. Ich summte heute ein paar Melodien vor mich hin, als ich mit meinem Sohn Lego-Steine aufeinandertürmte – und auf einmal fiel mir die Melodie dieses tollen Stücks wieder ein, das ich Ewigkeiten nicht mehr gehört hatte. Geiles Lied, auch wenn der Text „überschaubar“ ist.

Noch geiler als der Song sind ja eigentlich die Frisuren der Typen! Aber längst nicht so geil, wie der Kopfschmuck dieser Jungs…

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 Gelle, Pullipresidente? ;-)

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Gnothi Seauton

25. November 2008 · Kommentar schreiben

Soviel ich weiß, lautet so die Inschrift am Apollontempel in Delphi und kann als Erkenne dich selbst übersetzt werden. Diesen Spruch sollte man als Videospiele-Zocker im Hinterkopf behalten, wenn man sich das nachfolgende Filmchen anguckt und an der einen oder anderen Stelle denkt: „Mann, sieht der bescheuert aus!“

Gemacht wurde der Film von dem Fotografen Robbie Cooper, der damit zeigen wollte, wie konzentriert Kiddies bei der Sache sein können (in diesem Fall beim Videospiele spielen).

Frage am Rande: Findet ihr auch, dass das Mädchen (der Junge?) mit den längeren blonden Haaren etwas, sagen wir mal „Angsteinflößendes“ hat? Als Mitschüler wäre ich jedenfalls gewarnt…

(via: electru[.]de)

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Lücke im Internet

25. November 2008 · Kommentar schreiben

Neulich tuckerten meine Frau und ich in der Bahn über den Rhein. Naja, nicht direkt, über die Brücke halt. Jedenfalls guckte ich nach draußen, wo es so schön schnodderig kalt und grau war und sagte zu meiner Frau, diese Stimmung erinnere mich an das Gedicht The Waste Land von T.S. Eliot (vor allem natürlich an den dritten Teil, „The Fire Sermon“). Da sie es nur dem Namen nach kannte, erzählte ich ihr ein bisschen darüber… (Ihr seht, bei uns ist die Welt noch in Ordnung und die Rollenverteilung stimmt: Die aufmerksam lauschende Ehefrau und der belesene, dozierende Ehemann! :-D )

Jedenfalls: Heute viel mir das wieder ein und ich holte meine „Collected Poems“ aus dem Bücherregal, um sie meiner Frau auf den Tisch zu legen. Als ich aber hier und da nochmal einige Stellen nachlas, stellte ich fest, dass das Gedicht für sich schon sehr kompliziert ist, aber noch komplizierter wird, wenn man es als Freizeit-Englischsprecher im Original lesen muss.

Daher habe ich gedacht, ich google einfach mal ein bisschen und druck ihr die Übersetzung aus. Aber Pustekuchen! Es scheint keine Übersetzung im Internet zu geben. Oder war ich einfach nur zu blind? Kennt einer von euch eine Online-Quelle, wo es die Übersetzung gibt? (Mit Online-Quelle meine ich übrigens nicht Amazon oder eBay… ;-) )

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Leserbrief

24. November 2008 · Kommentar schreiben

Heute Morgen hatte ich diesen schönen „Leserbrief“ in meinem Postfach:

Hallo liebe,

v.veradagba @ ***.com

Ich vermute, Sie nicht überraschen, meine E-Mail erhalten? Ich sah Ihr Profil in www.blogoscoop.net  und es solide well.I wird wie uns auf den Austausch vorbildlicher relationship.I bin vera nach Namen, Nr. kid und nie marriage.I wird gern von Ihrer Meinung nach, können Sie mit mir Kontakt auf diese E-Mail-Adresse (v.veradagba @ ***.com), so dass ich kann Ihnen meine Bilder und mehr Einführung über mich. Wir wünschen Ihnen einen guten Tag und warten, von Ihnen zu hören bald.
Vielen Dank für das Verständnis
Mit freundlichen vera

v.veradagba @ ***.com

Vera kann ja fast so gut Deutsch, wie Lars Hinrichs Englisch. Das Leben kann so unterhaltsam sein…

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Echt hart!

24. November 2008 · Kommentar schreiben

Man könnte sagen, gestern hat der Winter in Köln mal kurz „Hallo“ gesagt. Für den gemeinen Autofahrer ist dieser Besucher ja eher eine persona non grata, da man sich ihr nämlich ganz widmen muss und nicht mehr das machen kann, was man sonst so gerne beim Fahren tut: träumen, mit dem Handy hantieren, seinen Hut auf der Ablage bewundern.

Dann gibt’s da aber auch noch die anderen Fahrer, die ganz ehrfürchtig den winterlichen Besucher willkommen heißen: Sie ziehen – für die anderen Autofahrer oft etwas unerwartet – nach rechts rüber, schalten in den zweiten Gang, zünden für den Gast ein Nebelschluss-Lichtlein an und warten, dass er an ihnen vorbeizieht, damit sie ihm mal winken können.

Und dann gibt es aber noch die ganz…Seltsamen. Diejenigen, denen schon vor langer Zeit der Führerschein abgenommen wurde, weil sie den Winter nicht vom Sommer unterscheiden können. Sie verstehen z.B. die Wirkung nicht, die der Winter im Gegensatz zum Sommer auf das Wasser haben kann. So wie dieser Typ:

Er weiß nun aber, wo er Eis für die Beule an seinem Schädel (oder seinen nächsten Vodka) findet. Und vielleicht lässt er sich dieses ja von seinen „Freund“ an der Videokamera holen…

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The Zoomquilt

21. November 2008 · Kommentar schreiben

Die Welt, in die man da reingesogen wird, ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Und ganz neu ist die Idee auch nicht. Aber wenn man mal wieder einen Kunden an der Strippe hat, der meint, einem die Welt erklären zu müssen, oder wenn’s einfach mal wieder Zeit für ein Knoppers ist, dann ist das hier eine willkommene Randberieselung.

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Es rumoured in der Gerüchteküche

21. November 2008 · Kommentar schreiben

Nachdem Holtzbrinck scheinbar schon genug hat, von dem schweren Leben als „Anbieter-eines-sozialen Netzwerks-ohne-Aussicht-auf-Profit“, und in der jüngsten Vergangenheit erstmal StudiVZ-Chef Marcus Riecke gefeuert hat und nun wohl auch noch darüber nachdenkt, StudiVZ an Facebook zu verkaufen, hat nun offenbar der Nächste keinen Bock mehr auf Internetspielchen mit um sieben Ecken erkauften Nutz-Freundschaften: 

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Rücktrittsgerüchte um Xing-Chef Lars Hinrichs

Ungewissheit um die Zukunft von Xing-Gründer Lars Hinrichs: Gerüchten, wonach Hinrichs seinen Posten niederlegen wolle – mit gerade mal 32 Jahren, nur fünf Jahre nach der Gründung des Unternehmens und knapp zwei Jahre nach dem Börsengang – widersprach das Unternehmen. Hinrichs habe das volle Vertrauen seiner Vorstandskollegen und des Aufsichtsrats, ließ Xing offiziell verlauten. Damit dementierte der Plattformbetreiber Meldungen, Hinrichs trete wegen einer Kontroverse um die mögliche Nutzung von Mitgliedsdaten zurück.

Hinrichs selbst hatte die entsprechenden Meldungen nicht dementiert, twitterte statt dessen mit einem Smiley versehen „our policy to rumors is and allways will be ‘no comment’“, was eher als Bestätigung denn als Dementi gelesen wurde.

Tja, und was erwartet uns dann nach der Ära Hinrichs? Vermutlich die totale Verwerbebannerung…

(Quelle: WUV)

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Einfach anders

21. November 2008 · Kommentar schreiben

Was haben sich die Teilnehmer des NUK-Businessplanwettbewerbs nicht alle in die Hose gemacht, wenn es darum ging, dass jemand ihre Businessidee klauen könnte. Bei den regelmäßigen Expertentreffen, bei denen die Kandidaten ihre Ideen von Unternehmensberatern, VC’s, Business Angels, Anwälten und anderen nützlichen Personen beurteilen lassen konnten, waren zu Beginn die (Patent-)Anwälte die Anlauftstelle Numero Einso.

Und jetzt das!

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Da kommt doch einfach ein Start-Up daher und macht aus der Not eine Tugend. Das Konzept von Globally Owned Globally Managed Enterprise – kurz Gogme – lautet:

Digg-style sharing of new business ideas, stories and information.

Dahinter steckt folgender Gedanke:

Gogme.biz facilitates a business online community to discuss business ideas and network with other aspiring entrepreneurs. [...] What Gogme.biz sets itself apart from other business social networking sites is that it enables the community to take business ideas to the next level. Aspiring entrepreneurs can pledge to become co-owners to implement interesting business ideas, own and manage a business entity together and profit from the business ventures created. In addition, co-owners get to own and manage multiple market test platforms of various industries for launching new business ideas. Be rewarded with profits, franchise and business takeover opportunities!

Einfach ausgedrückt: Die MItglieder dieser Plattform scheuen sich nicht, ihre Business-Ideen einem breiten Publikum vorzustellen, die Idee bewerten zu lassen und ggf. mit anderen umzusetzen. Wer zudem 100 Dollar locker sitzen hat, kann sich damit Anteile an einer Idee bzw. ihrer Umsetzung im Real Live sichern.

Die derzeit populärste Idee auf diese Plattform stammte von Nanako Lee, einem Mädel aus Singapore. Sie möchte Mini-Size-Food anbieten:

Good things can come in small package. Bigger isn’t always better. A wide selection of bite-size burgers, sandwiches, cakes and desserts can tantalize the taste buds of food lovers. Serving mini-size food portions is a niche concept that could definitely take off. For the cost a normal size burger, customers can mix-and-match two to three mini burgers and sandwiches. In additional, the small serving can be a great for calorie-conscience consumers. Cute and tiny things appeal consumers. Mini burgers answer the call of diners looking for quick, fun bite that packs delicious burger flavor.

Also so etwas wie FDH, aber in chic und noch kleiner…

(via: Web2Null)

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