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Beiträge vom Oktober 2008

Knifflig

30. Oktober 2008 · 6 Kommentare

Ich habe eben mit einem Freund telefoniert, der gerade erst nach einem harten Arbeitstag nach Hause kam. Ich wollte ihn also nicht weiter stören, wünschte ihm noch einen schönen Abend und eine entspannende Dusche.

„Dusche? Wieso Dusche? Ich gehe jetzt nicht duschen. Das mache ich morgen früh, bevor ich zur Arbeit gehe. Sonst müsste ich mich ja in Zukunft 2x am Tag duschen.“

Hm. Hat was für sich. Aber den Dreck des Arbeitstages ins Laken zu reiben, klingt für mich auch nicht wie eine Alternative.

Wie handhabt ihr das? Morgenduscher, Abendduscher oder Doppelduscher?

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Missverständnis

30. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

Einige werden es vielleicht dem Angebot des Tages auf diesem Blog oder meinem Xing-Profil entnommen haben. Ich habe eine ganze Zeit lang in den USA (Chicago) gelebt und gearbeitet. Ich hatte über eine Organisation ein gültiges Visum erhalten, hatte einen festen Wohnsitz, habe Steuern gezahlt etc.

Nun bin ich aber wieder zuhause in Deutschland, und das schon seit längerer Zeit. Habe in den Staaten zwar noch ein gültiges Bankkonto, bin dort aber nicht mehr als Einwohner gemeldet. Zumindest habe ich das bis heute gedacht. Denn offenbar geht man dort weiterhin davon aus, dass ich meinen Pflichten als Einwohner nachkommen sollte.

Es muss sich dabei aber ganz klar um einen Fehler handeln, anders kann ich mir dieses Missverständnis nicht erklären… 

(via: Basicthinking)

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Pause

30. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

Kennt ihr das: Ihr arbeitet und merkt plötzlich, dass ihr eine Pause braucht. Manchmal redet man sich das ja nur ein, holt sich was zu essen, spielt Tetris, surft. Aber das meine ich nicht. Ich meine dieses subito einsetzende Gefühl, das einen von seinem Stuhl aufspringen und rastlos im Büro umherlaufen lässt. Genau das hatte ich eben. Und da habe ich mir eine CD geschnappt, sie eingelegt und die Regler voll aufgedreht. Und, ich gebe es zu, laut mitgegrölt. Und zwar zu diesem Song (ist ein Medley, also eigentlich 2 Songs, und ich meine vor allem den zweiten), der ist einfach nur GGGRRRRRRRR-ossartig!

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Zum Schluss…

29. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

noch etwas für diejenigen mit viel Zeit und wenig Grips und diejenigen mit viel mehr Zeit und etwas mehr Grips.

Tschö, bis morgen oder so…

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Übrigens…

29. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

mich wundert jetzt gar nichts, aber so gar nichts mehr!

Wo informieren sich Medienprofis? Dem Branchenblatt „journalist“ zufolge vor allem bei SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE. Sowohl die gedruckte Ausgabe als auch das Online-Portal liegen bei der Nutzung durch Journalisten vorn. [...]

Der SPIEGEL rückt an die Spitze: Bei Journalisten ist das Hamburger Nachrichtenmagazin die wichtigste gedruckte Informationsquelle, noch vor Tageszeitungen und anderen Wochentiteln. Dies ergab eine Umfrage des Branchenblatts „journalist“. 38,7 Prozent von 875 „journalist“-Lesern wählten das von Rudolf Augstein gegründete Magazin im Rahmen einer Leserbefragung auf Platz eins.

Sollten wir nur zusehen, dass im Spiegel nicht irgendwann zu lesen ist, New York stünde eine Invasion durch Aliens bevor, Steve Jobs sei tot oder United Airlines sei pleite. Die Folgen wären nicht abzusehen und könnten im schlimmsten Falle zum Börsencrash im Journalismus führen…

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Abgehoben

29. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

Mehr braucht man hierzu wohl nicht zu sagen!

Wer glaubt, das sei so einer dieser Adobe-Photoshop-Tricks…

 

Frage mich, auf was für bescheuerte Ideen die Typen in Dubai wohl erst kommen werden, wenn denen das Öl und somit das Geld eines Tages mal ausgeht…?

(Quelle: Geekologie)

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Matchwinner oder Spielverderber?

29. Oktober 2008 · Kommentar schreiben

Wie so oft im Leben, kommt es auf die Sichtweise an. Das hat mein Opa mir schon immer eingebläut.

(Randnotiz: War mir nicht ganz sicher, ob man nun „eingebleut“ oder „eingebläut“ schreibt, bekomme schliesslich nicht jeden Tag etwas eingebleut / eingebläut. Nicht dumm, habe ich also schnell Rat bei Wissen.de gesucht. Und was habe ich dort gefunden? Die Suche nach „einbleuen“ ergab zwei Treffer; einen im Wahrig Wörterbuch und einen im Bertelsmann Wörterbuch:

1. Wahrig

einbleuen

ein|bleu|en (alt: ein|bläu|en)

2. Bertelsmann 

einbleuen 

ein|bleu|en [alte Schreibung für] einbläuen

Habe mich nach reiflicher Überlegung dann für die „alte Schreibung“ entschieden. :-D )

Zurück zu meinem Opa: Der hat mir also immer eingebläut, bei vielen Dingen im Leben käme es auf die Sichtweise an. Wenn ich mich zum Beispiel in einem Flugzeug über den Wolken befinde und auf die Toilette gehe, gehe ich dann oder fliege ich?

Jedenfalls: Der Typ in dem Filmchen ist mit Sicherheit beides! Es kommt halt auf die Sichtweise an. Mein Opa hat mir immer eingebläut…

Denke, der Typ der gegnerischen Mannschaft mit der Doppel-Null auf Rücken, trägt diese Nummer zu Recht! :-D

So oder so: Das Traurige ist, dass das mit Sicherheit der Höhepunkt im Leben des Schützen war. Seine ganz persönlichen 5 Minuten des Ruhms. So ist das Leben! Und ich hör′ jetzt besser auf, meine Zeit mit so einem Gelaber zu verplempern…

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Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch!

29. Oktober 2008 · 7 Kommentare

Nee, was hab ich gelacht. Als meine Frau mir neulich erzählte, dass sie irgendwo im Internet auf einer dieser mittlerweile unzähligen „Design-It-Yourself-T-Shirt“-Seiten die obige Abwandlung des „US-Doktor-Serien-Standardsatzes“ gefunden hatte, da brauchte ich eine Weile… Aber dann habe ich schallend gelacht.

Gestern war es dann an mir, meiner Frau die Tränen in die Augen zu treiben. Dieses Mal allerdings ohne die sonst obligatorisch dazugehörigen Schmerzen.

Wie ich das geschafft habe? Mit den „Arabischen Weisheiten“. So nennt Andreas, der Betreiber dieser Seite die Verunglimpfungen unserer schönen deutschen Sprichwörter durch… ja, durch wen? Keine Ahnung? Kollegen, Freunde? Egal! Witzig sind die Kreationen aber auf jeden Fall.

Wenn ihr in eurem Kreis auch ein paar Leute habt, die Verbalakrobaten sind, dann postet doch die geistigen Ergüsse hier mal…

Hier kommen jetzt jedenfalls die ARABISCHEN WEISHEITEN:

1. …die bei ebay erzählen doch eh nur das gelbe und blaue vom ei

2. (beschreibung eines blackouts) …da habe ich einen bläck föös gehabt…

3. (m. regt sich am telefon auf) … das müssen sie verstehen, momentan ist bei uns saus und braus

4. …wir sind doch eh nur die wurst am ende der kette !

5. ich glaube, ich schwebe auf wolke 1

6. alles klar chef, es ist alles im blauen bereich

7. ich hab mich schon in der Scheisse reiten gesehen !

8. soll ich dir mal unter die füsse greifen ?

9. der werde ich gleich mal die leviten erklären !

10. das schlägt dem fass die krone ins gesicht

11. ist doch alles geld was glänzt

12. ich glaub´ich muss mal zum pathologen, mich durchchecken lassen

13. ich hab´da noch ein hündchen zu rupfen

14. über die sache wächst kein schnee mehr drüber

15. eigentlich wollte ich mich noch was aufs auge legen

16. wenn da mal ein bischen schwamm drüber gewachsen ist…

17. und sowas fällt denen 3 tage vor zwölf ein

18. der typ ist ´ne tickende zeitmaschiene

19. ich bin heute zu Hause geblieben. Arzt hat gesagt, dass es der Anfang einer Nasennebenhöllen Entzündung sei.

20. dann geh ich mal in die hölle des löwen

21. (Beschreibung elitärer Personen) …ihr wisst schon, die Leute waren etetapete!

(Quelle: n-tronik)

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Zeit – Not, keine Zeit – trotzdem Not

22. Oktober 2008 · 1 Kommentar

Wie hat es uns Lodda doch mal auf seine eigene Art so treffend gesagt: „Gewollt hab ich schon gemocht, nur gedurft haben sie mich nicht gelassen.“

Die Traurigkeit, die aus diesem Satz spricht, ist nichts im Vergleich zu meiner Trauer, die ich gondelweise trage, während ich schreibe, dass ich heute mal wieder keine Zeit zum Schreiben habe, weil sich Leute gefunden haben, die mich dafür bezahlen, dass ich es nicht tue (oder anders ausgedrückt: Sie bezahlen mich für etwas, das ich in der Zeit tun soll, in der ich sonst am Blog schreiben würde [oder: geschrieben hätte?? - ich bin verwirrt! Die deutsche Sprache schafft mich!]).

Weil ich es aber meinen 2 Stamm- und den unzähligen Nichtlesern meines Blogs schuldig bin, auch dann etwas zu ihrer Freude zu posten, wenn die Welt bereits am Abgrund steht, bin ich heute morgen zu einer Website vorgedrungen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat, und habe das Nachfolgende mitgebracht.

 Viel Spass damit! Ich hoffe, es kann dem einen oder anderen von euch ein erstauntes „Wow“ oder „Aha“ entlocken und damit eine Sekunde lang die böse Welt da draussen vergessen machen. Wer nicht genau erkennt, was er da sieht, der kann es hier nachlesen.

 

 

(via: Gizmodo)

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Abrakadabra und es war nicht mehr da!

20. Oktober 2008 · 1 Kommentar

Die Besten gehen immer viel zu früh von uns: John F. Kennedy, James Dean, Elvis Presley…und nun auch Mygazines.com.

Erst im August hatte ich über dieses Start-Up geschrieben, und jetzt ist schon wieder alles aus. Schade. Angeblich musste man die Pforten schliessen, weil kein Geld mehr da war. Wahrscheinlicher ist aber, dass Geld da war, aber nicht genug, um teure Rechtsstreite wegen Copyright-Verletzungen zu führen…

Im Juli diesen Jahres startete das Lese-Portal Mygazines.com. Die Betreiber der Seite digitalisierten US-Magazine wie „People“, „Martha Stewart Living“ und „Esquire“ und boten diese zum kostenlosen Blättern und Lesen an. Die Web-Seite setzte auf einen Flash-Client, in dem die Magazine in hoher Qualität dargestellt werden konnten – fast so, wie man sie gedruckt normalerweise sieht.

Alles war möglich: blättern, das Springen zu bestimmten Seiten, das gezielte Ansteuern bestimmter Artikel. Jedes der Bilder ließ sich per Zoom auf Bildschirmgröße aufziehen.

Das Portal wurde nun vom Netz genommen, wahrscheinlich aufgrund von Copyright-Verletzungen und juristischen Auseinandersetzungen. Die Inhaber hingegen geben an, dass ihnen das Geld ausgegangen sei. Die Seite stand aber von Anfang an unter keinem guten Stern, denn die Illegalität der Dienstleistung liegt auf der Hand – das Einverständnis der Verleger nämlich hatte Mygazines zu keinem Zeitpunkt.

(Quelle: Spiegel)

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