Blogthebox

Wie im Taubenschlag

10. September 2008 · Kommentar schreiben

Zuerst passiert jahrelang gar nichts, und dann gibt es direkt vier neue Anmeldung auf der Chain-Community! Ich bin außer mir vor Freude, aber auch ein wenig verängstigt und irritiert! Was, wenn das so weitergeht? Nicht auszudenken… :-D

Hier jedenfalls ein Screenshot von den 4 und das Wichtigste aus dem „About“:

Baynot

Laut einer Statistik des Bundeskriminalamtes werden allein in Deutschland
jährlich mehr als 2 Millionenc Diebstähle begangen.
Dabei liegt die Aufkärungsquote dieser Fälle bei nur 29,7% für das Jahr 2006.

Mit baynot.com ist es Ihnen nun möglich, eigenständig Ihre gestohlenen
Sachen zu melden und zu Katalogisieren und dadurch die Ausfuhr und
den Weiterverkauf um ein Vielfaches zu erschweren.
Damit tragen auch Sie aktiv dazu bei, Diebstähle öffentlich zu machen.

Bolzklub

Hier im Bolzklub findest Du endlich alle Spieler wieder, die Du schon viel zu lange aus den Augen verloren hast. Den Franz, den Uwe, den Gerd, den Wolfgang, den Günter, den Wolfram, den Ata… Und je mehr im Bolzklub mitmachen, desto schneller findet man sich wieder.

Healers-World

Wir wollen auf dieser Welt etwas verändern. 
 
Wenn Sie sich heute im Bereich der alternativen Heilungsmethoden informieren, kann Ihnen das Internet nur weiterhelfen, wenn Sie genau wissen, was Sie suchen.
 
Wir möchten, dass Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit haben, sich - ohne spezielle Vorkenntnisse - über alternative Heilungsmethoden sowie alle Bereiche der Esoterik zu informieren und dazu passend auch den richtigen Ansprechpartner zu finden.
 
Ein Netzwerk für Heiler.
 
Heiler (Heilpraktiker, Therapeuten, Trainer, Coachs, …) finden in Healer’s World ihren Treffpunkt, eine Plattform für Kontakte und den inhaltlichen Austausch.
Wijng ist dein Sprachportal auf dem du Sprachen lernen und üben kannst. Es stehen Lese- und Hör- Übungen, sowie Videos, Grammatik und Vokabel Übungen zur Auswahl.
Das war’s für heute! :-)

Kategorien: Uncategorized

Unabhängiger Journalismus?

10. September 2008 · Kommentar schreiben

Im Zusammenhang mit dem vorhergehenden Artikel ist wieder eine Frage aufgetaucht, die ich hier in mehr oder minder gleicher Form schon mehrmals gestellt habe: Wie ist es möglich, dass News-Portale, wie z.B. Spiegel-Online, völlig unbekannten Unternehmen bereitwillig eine so grosse Bühne zur Selbstdarstellung bieten? Mögliche Antworten erhält man u.a.  hier (ab Kommentar #7 wird es interessant).

Offenbar hat man sich mit diesem Problem auch bei der FTD auseinandergesetzt. Mit einem überraschenden Ergebnis: Anstatt die Unternehmen in Zukunft weiterhin zu interviewen, lässt man sie die Artikel einfach direkt selbst schreiben! Eine super Idee, wie ich finde. Herr Quitt vom Marktforschungsinstitut TNS-Infratest hat denn auch direkt Nägel mit Köppen gemacht und einen schönen Artikel rausgehauen. Das nenn ich effizienten und soliden Journalismus: Auf Seiten der FTD Geld und Zeit gespart, dabei noch Geld verdient und einen Kunden zufrieden gestellt; auf Seiten von TNS die wunderschönste, in eigenen Worten verfasste Werbung für das Unternehmen bzw. dessen Dienstleistung gemacht. Prima. Alle zufrieden. Außer mir vielleicht.

Früher gab es immer noch den Hinweis „vom Gastautor“, Gastkommentar“, „Gastbeitrag“ oder Ähnliches. Heute sieht das Ganze dann so aus:

Marktforschung ist keine Werbung

von Helmut Quitt (www.tns-infratest.com)

Die Artikelüberschrift entbehrt in diesem Kontext nicht einer gewissen Ironie. Jedenfalls überlege ich wirklich, ob ich die FTD als Printausgabe nicht abonnieren sollte, damit wieder Geld in deren Kasse kommt und man in Zukunft auf so etwas verzichtet. Wenn ich mir dann aber den Artikel von Herrn Quitt genauer anschaue, verzichte ich lieber meinerseits – sowohl auf die Print- als auch auf die Online-Ausgabe der FTD.

Was nämlich deutlich wird, ist Folgendes: In Artikeln, die nicht von „unabhängigen“ Journalisten verfasst werden, kommt immer nur einer gut weg – und das ist der Auftraggeber = Arbeitgeber des Schreiberlings = Sponsor des Artikels. Wenn Herr Quitt so nett von der „Marktforschung“ spricht anstatt von TNS oder von MaFo-Instituten, MaFo-Studios und Rekrutierungsbüros, dann hat das mindestens zwei gute Gründe: Zum einen will er den Artikel nicht als plumpe Werbung für TNS zu erkennen geben, und zum anderen will er nicht auf die Mißstände in der Mafo-Branche hinweisen müssen. Also spricht er im Stile eines „primus inter pares“ und alles ist gut.

Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis der erste Nestbeschmutzer kommt und in einer Online-Zeitung auspackt. In den gängigen Fachzeitschriften wurde dieser Schritt ja längst getan…

Kategorien: Uncategorized

Erinnerungen werden wach

10. September 2008 · Kommentar schreiben

Vorhin habe ich auf Roberts Blog einen Artikel über zwei lustige Jungs gelesen. Mark und Martin. Aus England. Sie sind erfolgreiche Träumer Unternehmer und werden laut Selbstauskunft „eines Tages größer sein als Google„.

Wie sie das schaffen wollen? Mit ihrer Plattform Talkbiznow, mit der sie Xing und LinkedIn das Fürchten lehren werden, denn bei dieser Plattform handelt es sich um nichts weniger als

A revolution in Business Networking with Productivity Services.

Aha. Also mal wieder eine Revolution. Während die einen ihr selbst heraufbeschworenes „Blaues Wunder“ offenbar schon erlebt haben, warten die nächsten also schon auf den Startschuss.

Sollen sie doch. Ich will mich hier auch gar nicht so lange über die Jungs auslassen, das haben andere schon zu genüge getan. Ich möchte nur ein wenig in Erinnerungen schwelgen. Mich voller Freude an die Zeit erinnern, als ich, so motiviert wie die beiden Jungs, MANOA plante. Stunden-, tage-, wochen- und monatelang Berichte auf Blogs und News-Portalen zu allen möglichen Sozialen Netzwerken, Communitys und anderen Web2.0-Unternehmen in mich aufsog, sie analysierte, sie – wie ich finde – verbesserte, neue und tollere Features konstruierte, regelmäßig und eifrig zu den NUK-Meetings rannte, einen Stab aus Rechtsanwälten, Unternehmensberatern, Designern, Programmierern, Psychologen, Marktforschungsexperten und vielen anderen nützlichen Helfern schuf…

Ach, was war das für eine schöne Zeit. Bis, ja bis ich dann das Ganze finanzieren sollte. Hätte nur 1,5 Millionen Euro gekostet. Für eine so revolutionäre Plattform wie MANOA eigentlich nicht viel Geld. Es war faktisch eine eierlegende Wollmilchsau. Aber keiner wollte sie lieb haben. :-( „Schon wieder ein Soziales Netzwerk?“, „Etablierte Konkurrenz vorhanden?“, „Kein Nachweis über die Entwicklung der Userzahlen möglich?“, „Werbefinanziert?“ – Nett, aber nein danke.

Tja, aus MANOA wurde die Chain-Community und heute bin ich froh, dass ich mein eigenes Geld in meinen kleinen Traum gesteckt habe. So kann ich nachts gut schlafen und mich jeden Tag aufs neue freuen, wenn ich sehe, dass die Chain-Community wieder um einen User angewachsen ist.

Viel Glück Jungs, ihr werdet es brauchen…

Kategorien: Uncategorized