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Fluch oder Segen?

4. September 2008 · Kommentar schreiben

Es ist vielleicht etwas laienhaft zusammengefasst, aber: Zuerst haben die Blogs den klassischen Medien das Wasser abgegraben, dann kam Twitter hinzu. Und ich glaube, der nächste Schritt wird das sein, was Zaplive.tv anbietet:

zaplive.tv bietet jedem die Möglichkeit kostenlos seinen eigenen Web-TV-Sender zu betreiben. Über das Internet können die Nutzer Ihre Live-Sendungen für Zuschauer in der ganzen Welt übertragen. Sie benötigen lediglich einen Camcorder oder eine Webcam und einen Computer mit Internetzugang. zaplive.tv bietet zudem die Möglichkeit, Sendungen über Handy zu übertragen. Ein Zugang genügt um somit auf alle heutzutage verfügbaren Möglichkeiten der Live-Übertragung von Bild und Ton im Internet einfach zuzugreifen.

Live-Streaming heisst das Zauberwort und bietet dem User folgenden Nutzen:

zaplive.tv bietet eine Plattform für Berichte zu aktuellen Ereignissen aus erster Hand, Sendungen zu Hobbies und Interessen sowie Skurriles und Ungewöhnliches. Ob Kongress, Vortrag, Party, Konzert oder Sportveranstaltung – zaplive.tv ist die Plattform für Aktuelles und Kreatives und bietet die Möglichkeit mehr als nur die branchenüblichen „Five minutes of fame“ zu erhalten.

zaplive.tv ist nicht nur live sondern auch interaktiv. Mitglieder betten ihre Sendungen in beliebige externe Seiten ein. Mittels Live-Chat und Voting-Möglichkeiten bleiben die Zuschauer jederzeit und überall live miteinander verbunden und bilden so eine virale Community, die auch gleichzeitig die Qualität der einzelnen Sendungen beeinflusst.

Twitter mit Bildern oder YouTube in live, wie man es sehen will. Dazu interaktiv. Puh. Ich frage mich, ob ich dafür schon reif bin. Jedenfalls werden es die klassischen Medien schwer haben gegen diesen Web 2.0-Gegner, egal ob in Form von Zaplive.tv oder eines anderen Anbieters. Ich befürchte aber leider, dass es der eine oder andere von uns auch nicht leicht haben wird, wenn er in Zukunft hinter jeder Hecke einen „Harry Hirsch auf der Pirsch“-Klon vermuten muss.

Oder bin ich von gestern und das, was Zaplive.tv anbietet, ist längst ein alter Hut und völlig harmlos im Vergleich mit anderen „Brave New World“-Tools?

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Frage zur späten Stunde

4. September 2008 · 2 Kommentare

Nils zeigt ja so wunderbar offen, was er an Schätzchen zu Hause hat, dass es mich nicht wundern würde, wenn sich demnächst mal ein unangemeldeter und ungebetener Besucher ein paar seiner Wertsachen auf Lebzeiten ausleihen würde.

Und nun meine Frage: Würdet ihr für Nils spenden, wenn er eines Tages nach Hause käme und ausser seinen neuen – leeren – Ikea-Möbeln wäre nichts mehr da?

Ich frage deswegen, weil meine Frau gerade Nils entdeckt hat und meint, der wird 100 Pro ausgeraubt; dann finden sich aber bestimmt wieder ein paar Doofe, die für ihn spenden… :-D

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Herzlich Willkommen!

4. September 2008 · 4 Kommentare

Die Chain-Community hat ein neues Mitglied: Wawerko.

Hinter der Seite mit dem etwas komischen Namen verbirgt sich ein Ratgeber, der laut Selbstauskunft Folgendes ist:

Wawerko.de ist der Treffpunkt für kreative Menschen im Internet. Hier kannst Du Anleitungen schreiben, die Werke anderer bestaunen und Dich von den Ideen der Community inspirieren lassen. Für jeden ist etwas dabei und täglich gibt es neues zu entdecken!

Ich weiß nicht, ob es an meinem PC liegt oder an deren Server, jedenfalls laden die aufgerufenen Seiten noch etwas langsam. Aber ansonsten macht die Seite einen aufgeräumten Eindruck. Schaut mal selbst vorbei, wenn ihr Zeit und Lust habt…

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Holländischer Käse

4. September 2008 · Kommentar schreiben

Heute habe ich diese Mail erhalten:

Absender: Denning, Evelyn M

Betreff: URGENT NOTICE TO THE OWNER OF THIS EMAIL ADDRESS

Dear Internet User,

We are pleased to inform you of the result of the E-LOTTERY NL. Internet Promotional Draws. All email addresses entered for this promotional draws were randomly inputted from an internet resource database using the Synchronized Random Selection System (SRSS).

Your email address was selected in the Category A with Reference  Number NL 80 OS 9414 Batch Number: 444821545-NL/2008 and Ticket Number: PP 3812 /2008-03, and this qualifies you to be the recipient of the grand prize award sum of $2,500,000 (Two million, five hundred thousand dollars).

The payout of this cash prize to you will be subject to the final validations and satisfactory report that you are the bonafide owner of the winning email address.In line with the governing rules of claim, you are required to establish contact with your designated claims agent via email or  telephone with the particulars below:

Name: Mr. Tony COBBS
Phone: +31 647 205 988
Email: tzip@yahoo.cn

You are advised to call the Claims agent for confirmation or provide the following information for processing the payment of your cash award.

DATA PROFILE
Names
:
Telephone/Fax number:
Nationality:
Age:
Occupation:
Winning Reference Number:

Failure to complete the claims of your cash prize after 14 days of this notice will result in the revision of award. Hence, you should commence your claims process immediately, by contacting the  claims agent (Mr. Tony COBBS) who would be guiding you through the Claims process.

Congratulations on your Winning Prize and we look forward to completing your payout soon.

Yours Faithfully,
Ellis Denning
Lottery Co-ordinator.

N:B. PLEASE DIRECT YOUR RESPONSE TO THIS EMAIL ADDRESS tzip@yahoo.cn .

Ich bin enttäuscht! Ich hatte gehofft, es sei mehr Geld drin…

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1-Euro-Haus

4. September 2008 · 1 Kommentar

Im Park bei mir um die Ecke sind auf den dort aufgestellten Bänken oben links in der Ecke kleine Schildchen angebracht. Auf denen steht, wer der edle Spender einer Bank war. Auf diese Weise sammelt die Stadt Geld, um für die Instandhaltung der Grünanlagen aufkommen zu können.

Neulich habe ich über eine ähnliche Aktion in Großbritannien gelesen. Dort kann man die typischen roten Telefonzellen vor ihrem Aussterben bewahren, indem man sie für 630 Euro/Stück „adoptiert“.

Heute nun das:

Ausverkauf: Ein Ort auf Sizilien will seine verfallende Altstadt retten und historische Gebäude für je einen Euro verkaufen.

Der Haken:

Der Käufer muss die Häuser binnen zwei Jahren auf eigene Kosten in ihrem ursprünglichen Stil restaurieren.

Dabei handelt es sich mitnichten um irgendwelche Bruchbuden in einer asozialen Siedlung:

Das 10.000-Einwohner-Städtchen ist nicht irgendein Nest im wilden Westen Siziliens. Es blickt auf eine jahrtausendelange, durchaus glorreiche Geschichte zurück. Hier herrschten die Sikaner und Elymer, Römer, Vandalen, Goten, Byzantiner und Araber, von deren Wort „Salem“, „Frieden“, sich der Ortsname Salemi ableiten könnte. Muslime, Juden und Christen lebten, jeweils in ihren Vierteln, in der Stadt, die der Staufer-Kaiser Friedrich II. durch ein bis heute erhaltenes Kastell schützen ließ.

Der italienische Freiheitsheld Garibaldi ließ sich im Mai 1860 hier zum Diktator ausrufen und machte Salemi zur Hauptstadt des neuen Italiens – wenn auch nur für einen Tag. Im Jahr 1972 erschütterte ein Erdbeben den Ort und ließ das historische Zentrum halb zerstört und halb verwaist zurück.

Zugegeben: Das mit dem Erdbeben klingt natürlich nicht so toll. Aber sonst: nettes Angebot.

Mein Vorschlag: Ich kaufe eines der Häuschen für einen Euro, und einer von euch erklärt sich bereit, das Haus dann zu sanieren. Irgendwann verkaufen wir das Ganze dann wieder und teilen die „Beute“. Oder: Wir legen alle zusammen, bis wir so viel Geld haben, dass wir ein Haus kaufen und sanieren lassen können. Dann haben wir alle ein schönes Feriendomizil im Time-Sharing-Stil. Irgendwann verkaufen wir das Ganze…

Wer macht mit? :-D

( via: SZ)

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