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Hosen hoch!

12. August 2008 · Kommentar schreiben

So wie Bauearbeiter und Bier, dunkelhäutige Frauen und Boris Becker und Soziale Netzwerke und fehlende Monetarisierungsmodelle, so gehören hippe Typen und runterhängende Buchsen zusammen! Würden sie die Hosen hochziehen, dann könnten sie schnell abgestempelt werden als erwachsen, vernünftig oder im schlimmsten Fall: Mädchen.

Und obwohl dieser Trend zumindest einen positiven Aspekt hat, nämlich den, dass die Jungs nun ihre Unterhosen häufiger wechseln als 2x die Woche, da Bremsstreifen nach wie vor auf den Asphalt und nicht in die Öffentlichkeit gehören – die Eltern hassen die auf Halbmast hängenden Hosen!

Nun bekommen sie ausgerechnet von einem alternden Ghetto-Kid Unterstützung in ihrem Kampf gegen das Saggin’. Der Rapper Dooney Da Priest will die Kids mit seinem Lied „Pull Your Pants Up“ dazu bringen, bald nicht mehr so rumzulaufen, als hätten sie die Hosen der älteren Bruder geerbt, die Eltern ihnen aber das Geld fuer einen Gürtel verweigert – oder das Essen.

Wieso, warum? Niemand weiß es. Zu vermuten ist aber, dass der selbsternannte Straßenprediger mal wieder Platten verkaufen möchte! Und da bietet sich so ein Reizthema und ein damit verbundenes Skandälchen doch bestens an…

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Too much!

12. August 2008 · Kommentar schreiben

Ich hatte eigentlich bisher angenommen, Alexander Marcus spielt in einer eigenen Liga oder, um es anders auszudrücken: eine so stark ausgeprägte latente Intelligenzminderung gepaart mit einem an Abwesenheit grenzendem musikalischen Talent erschienen mir, vereint in einer Person, unwahrscheinlicher als ein freies Tibet.

Da kannte ich aber Bonaparte noch nicht!

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Ehrenkodex American-Style

12. August 2008 · Kommentar schreiben

Amerika. Das Land der beschränkten Geister und unbeschränkten Möglichkeiten. Ich lese immer wieder gern darüber, was die drüben für tolle Dinge finden, befinden, erfinden, herausfinden und mit uns teilen. Heute lese ich über ein besonders fortschrittliches College, an dem die Klausuren ohne Aufsicht geschrieben werden (und wo manche Klausuren sogar mit nach Hause genommen werden dürfen – um dort geschrieben zu werden, versteht sich).

Wow! Und jetzt fragen sich natürlich die Langzeit-Plagiatoren unserer Unis, wie das denn gehen soll, wird doch hierzulande nach dem Dreier-Prinzip verfahren: Einer wählt das Thema der Arbeit (im Zweifelsfall der Studierende), der Andere schreibt die Arbeit (im Zweifelsfall der beste Freund des Studierenden) und der Dritte korrigiert sie (im Zweifelsfall ein sehr guter Freund des besten Freundes des Studierenden).

Die Lösung ist so einfach wie das Gemüt von Paris Hilton: Man führt einen Ehrenkodex ein! Mann, da hätten wir doch von selbst drauf kommen können! So ähnlich wie bei den Ärzten, nur eben anders, da es bei dem Ehrenkodex am Sweet Briar College darum geht, so viele Leute anzuschwärzen, wie möglich.

Zusammengefasst klingt das dann so:  

Zwar kennen auch in Deutschland einige Berufsgruppen Ehrenkodices, doch unter den Studenten fehlen solche selbstauferlegten Bestimmungen. In Amerika dagegen sind sie schon längst etabliert. [...]

Besonders stolz ist man in Sweet Briar darauf, dass sich die Studentinnen selbst um die Einhaltung des Kodex kümmern. Über die Verstöße wacht ein Studentenkomitee – ganz im Sinne von Thomas Jefferson, dem Gründungsvater der Vereinigten Staaten und einstigen Leiter des College William and Mary in Virginia, an dem er Ende des 18. Jahrhunderts den vermutlich ersten akademischen Ehrenkodex einführte. Dort gehört es zur Tradition, nicht nur den Intellekt, sondern auch die Moral schulen zu wollen: Aus kleinen Jungs sollten Ehrenmänner werden. Regeln für ehrenhaftes Verhalten existierten dort schon lange, bevor Thomas Jefferson den Kodex offiziell einführte. Auf ihn aber geht die Vorstellung zurück, dass die Studenten selbst ihre Verhaltensregeln formulieren, ratifizieren und über Vergehen wachen. [...]

Denn über das Versprechen, nicht zu schummeln, wachen außer dem eigenen Gewissen auch die Kommilitoninnen: Ihre Klausuren schreiben die Studentinnen zwar ohne Aufsicht des Dozenten, aber gemeinsam in einem Raum. Und jeder ist verpflichtet, Betrügereien zu melden, die Studentinnen überwachen sich also gegenseitig.

Big Brother, da haste mal wieder eine super Idee gehabt. McCarthy und Hoover wären zu Tränen gerührt vor Stolz auf ein solches Denunzianten-Netzwerk einen solch schönen Ehrenkodex. Und da soll noch mal einer sagen, man könne Scientology nicht auch etwas Positives abgewinnen bzw. was von denen lernen.

Beim Lesen des Artikels habe ich mich allerdings ständig eines gefragt: Enthält der Ehrenkodex auch den Passus „Ich werde nicht Amok laufen und euch alle erschießen.“?

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Broca & Wernicke

12. August 2008 · Kommentar schreiben

Seit langer Zeit schon habe ich zwei Partner. Es sind zwei netten Herren in meinem Alter, Herr Broca und Herr Wernicke. Zusammen mit ihnen mache ich viele schöne Dinge, z. B. die Artikel für meinen Blog verfassen. Dabei hilft mir Herr Wernicke bei der Produktion und Herr Broca vor allem bei der Grammatik. Die beiden Herren sind aber seit dem Wochenende plötzlich verschwunden. Ich habe zwar jede Menge Ideen für Blog-Artikel, aber ohne die Hilfe der beiden Herren bin ich ziemlich aufgeschmissen. Da bleibt nur eins: Erstmal alleine weitermachen und hoffen, dass die beiden bald wieder auftauchen…

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Da steht ein Pferd auf’m Flur…

12. August 2008 · Kommentar schreiben

Wer kennt es nicht, das lyrische Bekenntnis zum exzessiven Drogenmissbrauch der Pat & Patachon-Fan-Club-Vorsitzenden Klaus & Klaus. Heute, etwa 28 Jahre nach diesem massiven Einschlag auf die Hitparaden, könnten wir Zeugen werden, wie das Leben wieder eine Vorlage für ein Lied liefert, das nur noch geschrieben werden muss. Und sollte sich keiner finden, der diesen Job übernehmen möchte, dann tue ich es freiwillig. Mein Vorschlag für den Titel:

Da steht ein Esel auf’m Balkon.

Der dazugehörige Text, wie es sich für das Web 2.0 gehört als Beta-Version und nicht fertig, lautet:

Da steht ein Esel auf’m Balkon,
ein betrunkener Esel auf’m Balkon,
jaja ein Esel auf’m Balkon
und ist nicht friedlich.

Ist das jetzt ein Männchen
oder eine Frau
ist mir völlig schnuppe
der kriegt jetzt eine drauf
und so nimmt heute Abend glaub ich
der Wahnsinn seinen Lauf.

… 

Und wer das bescheuert findet, der soll mal den Artikel lesen, der für das Lied Pate stand!

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