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Nochne Frage

8. August 2008 · Kommentar schreiben

Hätte einer von euch Interesse und Lust, jeder für sich und mit mir zusammen, Artikel über politische und wirtschaftliche Grundbegriffe zu schreiben? – Und zwar so, dass ihn die Adressaten, nämlich die Schüler, Studenten und alle anderen, die keine Ahnung von der Welt da draußen haben, auch verstehen!

Freiwillige bitte vortreten!

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Frage

8. August 2008 · 1 Kommentar

Viele von euch werden die Werbung von E.ON kennen, in der für sauberen Strom durch Gezeitenkraftwerke geworben wird. Da sollen also quasi Windräder unter Wasser zur Stromerzeugung genutzt werden.

Nun war meine Frau, die beste Frau von allen!, gestern mit dem Zug in Hamburg. Auf dem Weg sah sie einige von den Windrädern und hat sich die folgende Frage gestellt, die ich ihr leider auch nicht beantworten konnte: Tragen diese Windräder eigentlich nicht zur Erderwärmung bei? Ihrer Meinung nach „blocken“sie den Wind, seine Kraft wird gebremst oder seine Richtung geändert, er kommt nicht mehr dort an, wo er eigentlich ankommen sollte.

Daraus resultiert, dass das nächste Rädchen im Uhrwerk der Natur, welches auch immer das sein mag, sich nicht dreht und es somit zu einer Störung der natürlichen Ordnung kommt, was letztlich zu einer Erwärmung des Klimas führt. Und die Kraftwerke unter Wasser müssten dann ähnlich verheerende Wirkungen haben auf die Gezeiten und die Lebewesen im Wasser.

Villeicht weiß ja einer von euch die Antwort.

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Kunde, erBARMER dich unser!

8. August 2008 · Kommentar schreiben

Schon interessant, wofür die Barmer Ersatzkasse die Mitgliederbeiträge verplempert Geld benutzt hat, das angeblich aus ihrem gesetzlich begrenzten Marketingetat gestammt haben soll. Nämlich, um sich die Treue ihrer Kunden zu erkaufen oder anders ausgedrückt: um abwanderungswillige Barmer-Geschädigte mit einer „Bleibeprämie“ zu bestechen.

25.000 Mitglieder, die der Barmer den Rücken kehren wollten, wurden kurzerhand zu „Serviceberatern“ gemacht. Dafür kamen die Versicherten in den Genuss einer Prämie in Höhe von bis zu 220 Euro.

Dafür mussten sie sich einerseits bis Ende 2009 an die Barmer binden – und andererseits an Umfragen teilnehmen. Nach Angaben von Vorstandschef Johannes Vöcking hat dieses „Serviceberater-Programm“ insgesamt 3,7 Millionen Euro gekostet.

Nun wundert es mich auch nicht, dass die Beiträge für Selbstständige und Freiberufler bei der Barmer bei 300 Euro und mehr liegen. Die Barmer selbst will von unfairem Wettbewerb oder Geldverschwendung natürlich nichts wissen:

Für die Ersatzkasse sind diese Maßnahmen völlig legal. Es gehe darum, mit wissenschaftlicher Hilfe zu erforschen, warum Mitglieder eine Kasse verlassen wollen [...].

Wieder einmal zeigt sich, wie die Leute in Deutschland verarscht werden sollen. Wenn die bei der Barmer wissen wollen, warum Leute abhauen, dann brauchen die nur mal kurz bei den inkompetenten Scharlatanen nachzufragen, die bei ihnen an der Hotline oder in den Abteilungen für das „Schadenmanagement“ sitzen und einem nichts sagen, was man nicht ohnehin schon weiß und nur das bestätigen, was man vorher selbst mühselig in Erfahrung gebracht hat.

Praxistest: Jeder, der Lust hat, soll mal bei der Barmer anrufen, sagen, er sei Selbständig oder freiberuflich tätig und läge unterhalb des für diese Gruppe vorgesehenen Einkommensminimums. Zudem hätte er ein Kind. Wenn er dann nicht sofort darauf hingewiesen wird, dass er einen „Antrag auf Beitragsentlastung für freiwillig versicherte Selbständige“ ausgefüllt einschicken und diesem die Geburtsurkunde des Kindes beilegen sollte, damit das Kind bei der Beitragsberechnug zur Pflegeversicherung berücksichtigt werden könne, dann ist er sehr wahrscheinlich bei Frau R.L., M.H. oder einer anderen hilfsbereiten Barmer-Spezialkraft gelandet und soll auch der Barmer-typischen Taktik zum Opfer fallen!

Übrigens: Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Barmer noch andere Möglichkeiten ausprobiert als die oben beschriebene, um Versicherte zum Verbleib zu „motivieren“: Sie akzeptiert z. B. einfach die Kündigung nicht und droht stattdessen mit einem Gerichtsverfahren…

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Blitz-Licht

8. August 2008 · Kommentar schreiben

Schön anzusehen…

(via: Todaysbigthing

…aber auch schön gefährlich! Solltet ihr daher mal unterwegs sein und auf ein Gewitter treffen, dann bloß nicht lange nach Buchen suchen und Eichen weichen sondern schnurstraks zum nächsten Auto rennen, aufbrechen, reinsetzen, Tür zu. (Wer ein offenes Cabrio findet, braucht die Türen natürlich nicht extra aufzubrechen, sollte aber sicherstellen, dass das Dach geschlossen ist ;-) ) Denn das Auto ist der einzige Ort, an dem euer Leben zu 100% vor einem Blitz geschützt ist. Je nachdem, wessen Auto ihr aufgebrochen habt, droht euch dann aber vielleicht eine ganz andere Gefahr…

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