Huch, wo ist die Zeit denn hin? Eben war es noch Montag und nun ist es schon wieder Zeit, in die Badewanne zu springen, den Alltag abzuwaschen und sich auf die Pirsch zu begeben.
Da diese Woche so schnell vergangen ist und ich mich wundere, wie leicht ich dabei immer vergesse, daß ich auch wieder eine Woche älter geworden bin, ist das Thema meiner heutigen Lieder-Liste das Alter.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und gebe folgenden Rat mit auf den Weg: Tut nichts, was ich nicht auch tun würde! (Was für ein schöner Spruch… )
Die Ich-werde-älter-ohne-es-manchmal-zu-merken-Lieder-Liste:
Meine Elternzeit ist vorbei. Mein Sohn ist bei der Tagesmutter. Meine Frau ist arbeiten. (Das behauptet sie zumindest.) Täglich quält mich nun eine mehrstündige Leere, die Promotion, Chain-Community und dieser Blog nicht ausfüllen können.
Ich offeriere daher dem Meistbietenden tagtäglich 5-6 Stunden meiner Arbeitskraft zum Kauf! Was ich kann: Lesen und Schreiben (sehr gut bis gut); viele andere Dinge (gut bis ausreichend).
Ich suche:
- Texte zur Übersetzung (Englisch-Deutsch).
Ich habe ein abgeschlossenes Germanistik- / Anglistik-Studium (Lehramt Sek I + II) und habe 2 Jahre in den USA gelebt (Chicago). Ich war Mitübersetzer des „Klassikers“ Senor Nice von Howard Marks und übersetze schon seit mehreren Jahren unterschiedlichste Texte aus der bzw. für die Marktforschung.
- Haus-/Diplom-/Examensarbeiten zur Korrektur
Als Doktorand kenne ich die sprachlichen, formalen, stilistischen und was weiß ich was noch für welche Anforderungen, denen Hausarbeiten genügen müssen. Habe selbst unzählige Arbeiten geschrieben und mindestens doppelt so viele aus den verschiedensten Fächern (Germanistik, BWL, Jura) korrigiert.
- eine Beschäftigung, der ich (im Idealfall) von meinem „Home Office“ aus nachgehen könnte (spannend wäre es natürlich, für eine Online-Redaktion zu schreiben, aber wer will das nicht… ); ansonsten etwas, das in Köln ohne Pilotenschein erreichbar ist.
Wer an meiner Arbeitskraft nicht interessiert ist, kann auch gerne auf meinem Blog oder der Chain-Community in Schrift, Bild und Ton auf bestimmte Dinge hinweisen, die ihm besonders am Herzen liegen.
Werde in den nächsten Tagen versuchen, die Chat-Software der Firma Jabbify auf der Chain-Community zu installieren.
Sollte meine Arbeit von Erfolg gekrönt sein, dann ist vielleicht bald ein bißchen mehr los auf meiner kleinen süßen Community-Seite…
P.S.: Hatte kurz überlegt, die Software auch auf dem Blog hier zu installieren, habe mir dann aber die rege Beteiligung in Form der Kommentare angeguckt und die Idee wieder verworfen. Wenn einer meint, ich solle es trotzdem tun, der kann mir ja schreiben.
Also dieser Dame möchte ich nicht bei Nacht allein in einer engen Gasse begegnen:
When Susan Kuhnhausen returned home from work one day earlier this month, she encountered an intruder wielding a claw hammer. After a struggle, the 51-year-old nurse fended off her attacker by strangling him with her bare hands.
Wenn man davon ausgeht, daß es sich bei dem „Intruder“ bestimmt nicht gerade um einen Magersüchtigen gehandelt hat, dann muß man vor dem Lebenswillen und dem Mut – und der Kraft natürlich – der Dame den Hut ziehen (obgleich ich denke, daß sie den Mann nicht gleich hätte umbringen und sich in Deutschland vermutlich wegen soetwas wie „übertriebener Härte“ würde verantworten müssen).
Die Krönung der ganzen Geschichte ist aber, daß es sich bei dem Einbrecher nicht um einen „normalen“ Einbrecher gehandelt hat, sondern, wie sich herausgestellt hat, um einen von ihrem Noch-Ehemann angeheurten Killer, der die Dame umbringen sollte.
Tja, ein Mann im Knast, ein Mann tot – was für eine Frau…
Vorgestern schreibe ich noch über das neue, große, noch geheim gehaltene Projekt von Microsoft und schwupps – heute ist es schon gelüftet! Tja, so kann’s gehen!
Entweder hat ein Depp in Italien nicht aufgepasst oder… das ganze ist eine gezielte PR-Aktion. Daß einem vorab schon mal Infos entweichen, hat man ja an einer der Popstars-Staffeln gesehen, wo die drei Siegerinnen eigentlich schon feststanden, und nachdem das rauskam, die schreckliche Katie durch die unendlich viel schrecklichere Senna ersetzt wurde – um den Schein der Glaubwürdigkeit zu wahren. Und daß „durchgesickerte“ Informationen hier und da auch mal gezielt durchsickern, kennt man ja auch (auch wenn mir jetzt auf die Schnelle kein Beispiel einfällt ).
Egal. Hierum geht’s jedenfalls offenbar bei dem neuen Produkt von MS:
Eine Maus. Aber natürlich keine gewöhnliche Maus. Die MS-Maus kann nämlich was, was andere nicht können, und zwar auf fast jedem Untergrund funktionieren. Und wieso kann sie das? Weil eine blaue LED in Verbindung mit einer Weitwinkel-Linse eine bessere Positionsbestimmung ermöglichen soll.
Arbeiten in den Werbe-Agenturen heutzutage eigentlich nur noch Typen – und zwar Typen mit zu viel Testosteron???
Wenn ich mir die Werbung für Kinder-Schokoriegel so angucke, dann gewinne ich leider immer mehr den Eindruck. Gleichzeitig frage ich mich, wer in den beauftragenden Unternehmen die bescheuerten Werbefilmchen eigentlich absegnet.
Habe seinerzeit gedacht, die von Maxi-King seien die einzigen gewesen, die zu lange Urlaub in Majak gemacht hätten.
Halbnackte Weiber, debile Pimps – genau das, was die Kids mit Maxi King in Verbindung bringen sollten. Und der Text, erste Sahne:
MAXI KING, allright, cooler als der Kaiser, sein Style unvergleichbar.
MAXI KING, so nice, harte Schale, weicher Kern, ihn haben alle Ladys gern.
MAXI KING, allright, er ist euer Star und macht gute Laune klar.
MAXI KING, so nice, harte Schale, weicher Kern, ihn haben alle Ladys gern.
Aber anscheinend habe ich mich geirrt, denn nun fängt der nächste Kinder-Proviant-Zulieferer an, seinem Produkt eine laszive erotische Note zu verpassen:
Ich frage mich: Was soll das? Oder bin ich etwa…oh nein…ein SPIESSER???
Liebe Männer! Ist euch ein „Oh, wie süß!“, „Du bist ein Schatz!“ oder „Für mich? Toll! Die auf der Arbeit werden mich bestimmt alle beneiden!“ $17 wert?
Ja? Dann überweist schon mal das Geld hierhin. Geliefert wird euch dann das:
Kenne das schon von vielen anderen Seiten, von Word und auch vom Explorer, wo ich es sehr zu schaetzen gelernt habe. Ich meine das Angebot an dynamischen Vorschlaegen bei der Eingabe eines Begriffs. Manchmal verkuerzt es die Eingabe, manchmal ersetzt es die Erinnerungskraft.
Nun bietet endlich auch Google diese Funktion an. Zwar erst auf der englischsprachigen Seite, aber immerhin…
Die Suche nach Paris Hilton ergibt komischerweise aber keinen „sauberen“ Vorschlag Paris Hilton sondern nur Verbindungen aus ihrem Namen mit anderen Begriffen oder Namen. Hm. Scheint entweder noch nicht ganz ausgereift zu sein oder der Stern von Paris sinkt…
Neulich war ich essen. In einem dieser ausländischen Restaurants bei uns um die Ecke. Mampfte Gobi Pakora. Lecker.
Während ich aber so dasaß und darüber nachdachte, ob die Menschheit wohl untergehen würde, wenn ich eine Möglichkeit fände, alle Uhren der Welt auf einen Schlag zu zerstören, mußte ich plötzlich, ganz unwillkürlich, an einen Artikel denken, den ich einige Tage zuvor gelesen hatte:
Der Gallup-Test, den gerade einige Forscher erfolgreich mit Elstern durchgeführt haben, ist einer der spannenderen Tricks der Verhaltensforschung. Man malt einem Tier heimlich einen Punkt ins Gesicht und setzt es dann vor einen Spiegel. Wenn das Tier dann versucht, die Farbe im Gesicht zu entfernen, dann zeigt das: Voilá, dieses Tier muss zumindest ein rudimentäres Ich- beziehungsweise Selbst-Bewusstsein haben.
Ich weiß nicht, warum ich auf einmal an diesen Artikel denken mußte, aber es war so…
Deutsche Post. Eine Institution sondern gleichen. Am liebsten würde ich die beiden Worte völlig für sich alleine hier stehen lassen, damit sie ihre volle Wirkung auf den Leser entfalten können. Da ich aber noch ein bißchen was zu sagen habe, geht’s leider nicht.
Und darum geht’s: Die Deutsche Post bietet nun einen Service an, der mit Sicherheit eine Menge Freunde finden wird. Auf der Seite Internetmarke können sich all diejenigen, denen zuhause oder unterwegs mal die Briefmarken ausgehen (und auch jene, denen das Ablecken der herkömmlichen Marken längst keine orale Befriedigung mehr bereitet), nun endlich Web 2.0-mäßig selbst weiterhelfen. Wer zuhause vor dem PC sitzt, kann ab sofort seine Briefmarken einfach ausdrucken:
Mit dem kostenfreien Online-Service INTERNETMARKE haben Sie Ihr Briefporto jetzt, hier und passend. Einfach Lieblingsmotiv auswählen, Marke ausdrucken, aufkleben – und beim Empfänger wirken lassen.
Wer auf seine zukünftigen Schwiegereltern Eindruck schinden will und ihnen von unterwegs eine Postkarte schicken möchte, aber keine Briefmarken dabei hat – kein Problem! Ab sofort genügt ein Griff zum Handy:
Sicher kennen Sie das: Der Brief ist geschrieben, man steht am Postkasten, alles perfekt, nur die Marke fehlt. Was tun? Ganz einfach! Ihr Porto selbst schreiben! Ob am Strand, im Café oder in der Wildnis. Mit HANDYPORTO geht das jetzt überall.
Und so funktioniert’s:
Für mich ist das alles leider nix – ich stehe weiterhin auf den Rausch, den ich jedes Mal nach dem Abschlecken der Marken bekomme…