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Beiträge vom Juni 2008

Blitzgescheit(ert)

19. Juni 2008 · Kommentar schreiben

In Hessen hat es bei einer Frau 2x hintereinander KLICK gemacht. Zuerst im Radargerät, das die 51-Jährige beim Rasen erwischte und dann im Kopf der Frau, die nämlich kurzerhand beschloss, das Gerät abzumontieren und mitzunehmen. Ach ja, dann gab es noch KLICK Nr. 3 und 4, verursacht durch die Handschellen der Polizei, die der guten Dame ruck zuck auf die Schliche kam.

Ich wüsste gern, was diese Frau von Beruf ist, die 1. das richtige Werkzeug für den Coup bei sich hatte, 2. wusste, wo es sich im Auto befand und 3. damit umzugehen wusste…  

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Zufallsfund

18. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Habe das gerade zufällig beim Surfen gefunden. Coole Sache, wie ich finde…

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Öffentliche Privat-Universität

18. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Aufruf an alle Studenten: Vergesst Hessen, kommt nach Köln!

Jeder, sich auch nur ein bisschen für Mineralogie interessiert, sollte sich sofort am Mineralogischen Institut der Uni Köln einschreiben. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Von 41.000 in Köln eingeschriebenen Studenten studieren nur 14 (!) Mineralogie. Zudem liegt die Abbrecherquote bei 66,6%. Das bedeutet de facto einen leeren Hörsaal und Einzelunterricht beim Prof.

Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht selbst nochmal studieren sollte.

Ich überlege aber auch, wie kostspielig dieses Privatvergnügen eigentlich ist und wer es finanziert.

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Rekordverdächtig

18. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Mit dieser Überschrift beginnt ein Artikel in der FAZ über einen Mann, der mit 5,0 Promille im Blut aufgegriffen wurde. Rekordverdächtig ist aber nicht nur der genannte Wert sondern auch die Irrelevanz und Kürze des Artikels. Er besteht aus sagenhaften 6,0 Sätzen, die man auf unglaubliche 3,0 Absätze verteilte. Und wir erfahren, dass der Mann sich bei einem Sturz die Nase gebrochen hat und dass für die normalen Alkoholiker unter uns der Wert von 4,0 Promille bereits tödlich sein kann.

Diese Informationen müssen wohl der Grund gewesen sein, warum man den Artikel sinnvollerweise im Ressort Gesellschaft/Gesundheit (!) abgelegt hat.

 Ich frage mich langsam, ob einige Artikel, vor allem die ohne Autorennennung, nicht etwa 1:1 aus manchen Twitter-Posts rauskopiert werden!

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Kaum zu glauben!

18. Juni 2008 · Kommentar schreiben

Ein Eisbär in Island. – Kaum zu glauben!

Das Tier hat auf seiner Odyssee 500(!) Kilometer schwimmend und auf einer Eisscholle treibend hinter sich gebracht. – Kaum zu glauben!

Ófeig gehörte zu einer vom Aussterben bedrohten Tierart und ist jetzt tot. Erschossen. Von Scharfschützen der Polizei. Weil er „in Panik“ auf eine Gruppe    J O U R N A L I S T E N losgestürmt sei. – Kaum zu glauben!

Kaum zu glauben, was diese großen Tiere doch für ein feines Gespür haben…

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Bald geht das Licht aus…

18. Juni 2008 · 2 Kommentare

Ein Blick in die Zukunft:

Eine alte Frau betritt eine Kirche. Sie will für ihren verstorbenen Mann beten und eine Kerze für ihn anzünden. Doch letzteres geht nicht.

Kindergeburtstag. Ein kleiner Junge feiert seinen fünften Geburtstag und freut sich schon auf seine Torte und die Kerzen, die er ausblasen darf. Doch letzteres geht nicht.

Aus Protest gegen Ausländerfeindlichkeit wird in Deutschland eine Menschenkette gebildet, wobei jeder Teilnehmer symbolisch eine Kerze in der Hand hält. Doch letzteres geht nicht.

Was haben diese drei Geschichten gemeinsam? Sie sind die Folge des absurden Aktionismus und zurzeit in Deutschland vorherrschenden Verbotswahns, den einige stellenweise inkompetente Politiker betreiben. Aufgrund der Tatsache, dass Kerzen überwiegend aus Stearin oder Paraffin bestehen, diese Stoffe aber bei der Verbrennung die Schadstoffe Ruß, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxine und Furane absondern, wurden sie kurzerhand verboten! Ein weiterer Grund für das Verbot war der Umstand, dass Kerzen zwar eine Heizleistung von 50-100 Watt erzeugen, die Lichtausbeute dabei aber nur 0,1 – 0,2 lm/W beträgt.

Aber wie gesagt, das ist nur ein Ausblick in die Zukunft.

In der Gegenwart werden erst einmal die Glühbirnen verboten.

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Schöne neue Welt

17. Juni 2008 · Kommentar schreiben

In der Online-Redaktion der „Welt” hat man wohl ein bisschen zu häufig „Deutschland sucht den Superstar“ geguckt. Jedenfalls drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man dort den Artikel über die in Deutschland steigenden Spritpreise liest. Man wollte einen Städte-Vergleich präsentieren und aufzeigen, wo der Sprit in Deutschland am günstigsten bzw. teuersten sei…

Mal ganz abgesehen davon, dass ein solcher Vergleich völlig sinnfrei ist, da wohl niemand von Hamburg nach München fahren wird, um dort günstiger zu tanken, ist ein Text entstanden, der in der Form wahrscheinlich nicht einmal in einer Schülerzeitung abgedruckt worden wäre und starke Ähnlichkeit mit dem Gelaber von Marco Schreyl hat, das RTL Moderation nennt.

Es hagelt leere Phrasen („Der für Benzin- und Dieselpreise mitverantwortliche gestiegene Ölpreis wird Experten zufolge weiter ansteigen.“), Wiederholungen („Die höchsten Preise für Superbenzin müssen Autofahrer in der hessischen Großstadt Kassel bezahlen. Dort lag der Literpreis laut dem Autoklub ADAC zuletzt bei 1,56 Euro.“ und drei Sätze weiter „Den Höchstpreis für Diesel müssten die Autofahrer in Freiburg bezahlen. Laut dem ADAC zeigt der Monatsvergleich von 20 Städten, dass Sprit in allen genannten Orten teurer geworden ist.“) und sinnloses unverständliches Zeug („Diesel kostete 1,51 Euro je Liter. Diesl, teilten Sprecher der Mineralölwirtschaft in Hamburg und Bochum mit.“)

Wie stark man sich bei der „Welt“ aber tatsächlich an „DSDS“ orientiert, zeigt sich besonders deutlich an der Tatsache, dass man sich eines reißerischen Aufhängers bedient, im Artikel selbst mit keinem Wort auf die Gründe für das Preisgefälle eingeht und dann noch allen Ernstes von demjenigen Leser, der sich für diesen Stuss interessiert, verlangt, dass er 40 Mal (!) klickt, um die Spritpreise für alle Städte zu erfahren. Nicht einmal bei „DSDS“ wird einem so etwas zugemutet, bevor man den Sieger erfährt. Und warum das Ganze? Damit der dumme Leser schön lange mit Online-Werbung berieselt werden kann.

Es erstaunt mich nicht, dass sich kein Schreiberling namentlich zu diesem Artikel bekennen will! Vermutlich wurde er ohnehin von einem für einen Hungerlohn arbeitenden Studenten geschrieben. Ich finde es ja eigentlich auch gut und richtig, wenn Praktikanten und Azubis auch mal ran dürfen – aber dann sollte doch bitteschön ein Redakteur, stellvertretender Redakteur oder deren Urlaubsvertretung den Artikel vorher mal korrekturlesen, bevor er veröffentlicht wird. Aber vermutlich ist das ja sogar geschehen…

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Here I am, back again!

17. Juni 2008 · 1 Kommentar

Nachdem ich einige Tage anderweitig beschäftigt war (Fußball gucken, Würstchen essen, Bier trinken, wieder Fußball gucken, wieder…), bin ich jetzt wieder da. Und so wie ich mich beim letzten Mal verabschiedet habe, möchte ich jetzt wieder ins Geschehen zurückkehren: mit einem kleinen Klassiker aus der Musik-Szene. Oder sowas ähnlichem. Aber schaut – und vor allem hört! – selbst…

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Gänsehaut

9. Juni 2008 · 2 Kommentare

Aus Zeitgründen gibt es heute leider nur ein Musik-Leckerchen. Es handelt sich um mein absolutes Lieblingslied aus dem Musical-Film „Hair“. Die Dame, die da singt, könnte den Möchtegern-Superstars von heute bestimmt in vielerlei Hinsicht noch eine Menge beibringen. Aber am besten bildet ihr euch selbst eine Meinung…

P.S.: All diejenigen, die sich nur das Lied anhören möchten und die die filmische Vorgeschichte nicht interessiert, die sollen bis zur Minute 2:10 vorspulen…

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Tschöööö

6. Juni 2008 · Kommentar schreiben

…und wieder verabschiede ich mich ins Wochenende! Dieses Mal mit einem Oldie but Goldie aus dem Comedy-Bereich.

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