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Bald startet die EM

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Doch sie könnte ernsthafte Konkurrenz bekommen. Es wird nämlich gemunkelt, dass die folgenden, namhaften, überirdisch spielenden Supertopstars der Fußballwelt  

Timo Hildebrand, Clarence Seedorf, Raúl, Pavel Nedved, Tomas Rosicky, David Trezeguet, Filippo Inzaghi, Yildiray Bastürk, Halil Altintop, Hakan Sükür, Marko Marin

und die zu den ältesten und erfolgreichsten (1966 war eine Ausnahme) Fußballnationalmannschaften der Welt gehörende

Nationalmannschaft Englands

bei einem konspirativen Treffen vereinbart haben, zur gleichen Zeit ein Benefizturnier zu veranstalten, bei dem die Engländer gegen die All-Star-Truppe antreten.

Und warum gerade dann? Weil sie alle ganz doll böse sind, dass sie bei der EM nicht mitspielen dürfen!
J J J

(Sie können sich dann ja so lange das angucken.)

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Aus gegebenem Anlass

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Die Milchbauern streiken. Panik setzt ein bei allen Müsli-Schauflern und Latte Macchiato-Süfflern. So weit, so egal.

Denn ich möchte diese Farce nur als Aufhänger nehmen, um mal ein ganz allgemeines Problem anzusprechen. Ich esse gern Fleisch. In meinem Kühlschrank liegt die Salami neben der Fleischwurst, der Schinken neben dem Speck, in meiner Kühltruhe das Putensteak neben dem Lamm, das Huhn neben dem Hack. Und es kommt tatsächlich manchmal vor, dass ich einen Teil davon wegschmeißen muss, weil ich es entweder nicht geschafft habe, ihn vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums zu essen oder die gekochte Menge einfach zu groß war (und ich am nächsten Tag keinen Bock mehr auf das gleiche Essen hatte). Ich nenne das Überfluss. Soweit alles klar. Jedem bekannt.

Was ich hier aber beschreibe ist eigentlich eine Frechheit! Und zwar deswegen, weil wir Lebensmittel in Mengen kaufen, die absurd sind! Die wir niemals vertilgen können! Für die sich ein Tier aber unter Umständen sein ganzes (im Glücksfall nur) kurzes Leben gequält hat! Würden wir unsere Katze oder unseren Hund übers Wochenende einem Nachbarn anvertrauen und merkten dann, dass unser so geliebtes Geschöpf die ganze Zeit in einem winzigen Käfig zugebracht hat, womöglich noch in seinem eigenen Kot, dann wäre aber was los in der Republik!

Ich will nicht auf die Tränendrüse drücken, an Dokumentation erinnern, die das Leid der Tiere schildern, denn das bringt so viel, die die Hinweise auf den Zigarettenpackungen oder die neue Kampagne der Polizei gegen Raser – kurze Betroffenheit, kurzlebige Vorsätze etwas ändern zu wollen, die noch schneller vergessen werden als die Vorsätze fürs neue Jahr. Ich verlange auch nicht, dass nun alle Vegetarier oder Veganer werden, oder was es da sonst noch so gibt, das kein Fleisch isst.

Was will ich dann? Ich will, dass Fleisch teurer wird! Ja, wenn’s geht MEGATEUER! So teuer, dass es wieder ein Luxusgut wird. Und es soll mir jetzt bitte keiner erzählen, dass man sich die Lebensmittel ohnehin schon nicht mehr leisten kann, der Euro alles schlimmer gemacht hat etc. Wer sich ein Auto leisten kann, für das das Benzin mittlerweile ein Vermögen kostet, der kann sich auch was zu essen kaufen. Es muss halt nicht immer Fleisch und nicht immer Fleisch in absurden Mengen und Variationen sein. Hiervon sind AUSDRÜCKLICH alle ausgenommen, die tatsächlich an der Armutsgrenze leben, kein Auto haben und nicht wissen, wie sie ihre Familien ernähren sollen. Da muss der Staat Abhilfe schaffen.

Der Staat bestimmt doch ohnehin schon fast alles in unserem Land. Warum dann nicht auch die Preise fürs Fleisch. Ich skizziere mal kurz, wie ich mir das vorstelle: Der Staat macht das Fleisch teuer; es wird seltener gekauft, Mutti kauft dann stattdessen wieder mehr Käse, Gemüse, Obst, alle leben gesünder; wenn es Fleisch gibt, ist wieder Sonntag und alle essen zusammen am Tisch, es wird nicht nebenbei in sich reingestopft, während DSDS läuft oder eine SMS verschickt wird; die Bauern verdienen mehr, die Viecher werden wieder anständiger gehalten, bekommen vernünftiges Futter, Fleischqualität wird besser … alle freuen sich!

Abschliessend meine Frage: Warum streiken die Bauern bei der Milch, aber nicht beim Fleisch…?

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Was fehlt?

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Was fällt euch ein, wenn ihr an den deutschen Sommer denkt und man euch danach fragt, was euch fehlt?

Sonne, regenfrei Tage, eine Freundin oder ein Freund, günstiges Bier, … ein SOMMERHIT!

Ich verstehe ja nicht viel von Musik. Ich weiss zwar, was zum Beispiel eine Quinte ist, dass sie in drei Varianten auftreten kann, ein Umkehrintervall hat und dass sich ihr genaues Frequenzverhältnis mit dem jeweiligen musikalischen Stimmungssystem entscheidet … Das war’s dann aber eigentlich auch schon. Aber ich erkenne einen Ohrwurm, wenn ich einen höre, und dieses Lied hat definitiv das Potential, der Ohrwurm des Sommers zu werden.

Hört mal rein!

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Grillen soll verboten werden!

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Wenn es nach dem Willen vieler Bundesländer geht, soll schon bald das Grillen unter Strafe gestellt bzw. verboten werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf der Bundesregierung ist bereits fertig und wird momentan geprüft.

Ihr massives Vorgehen begründet die Bundesregierung damit, dass laut Experten vom Grillen zum einen starke gesundheitsgefährdende Wirkungen ausgingen und es zum anderen in hohem Grad abhängig mache. Letzteres, so die Bundesregierung, sei vor allem bei jüngeren Menschen ein ernst zu nehmendes Problem.

Bei Grillen entstehen hohe Temperaturen und es bilden sich Gase, die, wenn von der grillenden Person nicht sachgerecht betreut, zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden führen können, so beispielsweise zu Verbrennungen oder Atemwegserkrankungen. Eine negative Folge daraus seien auch die enormen Kosten, die auf die Krankenkassen zukämen, so ein Sprecher der Bundesregierung.

Desweiteren sei das Essen, das die meist jungen Leute beim Grillen zu sich nähmen, sehr fettig und salzig, was sich wiederum negativ auf die Gesundheit auswirke. Zudem würden meist größere Mengen der gegrillten Nahrungsmittel konsumiert, als dies in einem vergleichbaren Zeitraum sonst der Fall wäre.  Gleichzeitig führte diese Nahrung auch dazu, dass der Alkoholkonsum stiege, und damit den Organismus zusätzlich belastete.

Abgesehen von den Folgen für den Menschen würde Grillen auch in nicht zu unterschätzender Weise die Umwelt belasten. Der Qualm, der beim Grillen entstünde, sei auch noch Minuten später in der Luft nachweisbar und trüge indirekt zum Treibhauseffekt bei, so der Sprecher. Die Brandgefahr, die bei unsachgemäßer Entsorgung der oft noch glühenden Kohle bzw. Asche entstünde, sollte auch auf keinen Fall unterschätzt werden.

Ein anderes Problem sei das enorm hohe Suchtpotential des Grillens. Im Jahr 2007 gaben fast alle befragten Personen zu, mindestens schon ein Mal in ihrem Leben gegrillt zu haben. Damit lag die Zahl deutlich höher als noch im Vorjahr. Dabei sei vor allem die Zahl der jungen Menschen alarmierend hoch gewesen. Genauere Angaben wollte der Sprecher auf Nachfrage aber nicht machen.

An einen Artikel in der Form (nur nicht ganz so stümperhaft geschrieben) musste ich denken, als ich heute diesen Artikel im Focus las. Big Brother – nun tritt auch herein, wenn du die Tür schon geöffnet hast!

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